Grundsteuer-Hebesatz Schnarup-Thumby
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Schnarup-Thumby (Schleswig-Flensburg) in Schleswig-Holstein.
Schnarup-Thumby
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01059076
So steht Schnarup-Thumby im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 422 % liegt Schnarup-Thumby auf Platz 523 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 52 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Schnarup-Thumby liegt 1 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Schleswig-Flensburg
Von den 123 Gemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg hat Schnarup-Thumby den 85.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 475 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 422 % gestiegen (+42 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %).
Rechenbeispiel für Schnarup-Thumby
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schnarup-Thumby 422 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 1 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 253,20 € im Jahr bzw. 63,30 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 422 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 422 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schnarup-Thumby.
Hebesatz-Entwicklung in Schnarup-Thumby
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 360 % | 380 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 360 % | 380 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 360 % | 380 % | 0 % |
| 2025 | 425 % | 422 % | +42 % |
| 2026 | 425 % | 422 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 78 | Geltorf | 353 | 450 % | 2026 |
| 79 | Nübel | 1.239 | 450 % | 2026 |
| 80 | Nieby | 135 | 442 % | 2026 |
| 81 | Norderbrarup | 685 | 442 % | 2026 |
| 82 | Tielen | 297 | 440 % | 2026 |
| 83 | Ausacker | 494 | 434 % | 2026 |
| 84 | Brodersby-Goltoft | 685 | 425 % | 2026 |
| 85 | Schnarup-Thumby | 524 | 422 % | 2026 |
| 86 | Niesgrau | 534 | 421 % | 2026 |
| 87 | Struxdorf | 663 | 421 % | 2026 |
| 88 | Gelting | 2.316 | 420 % | 2026 |
| 89 | Osterby | 313 | 420 % | 2026 |
| 90 | Steinfeld | 810 | 419 % | 2026 |
| 91 | Uelsby | 401 | 418 % | 2026 |
| 92 | Jagel | 977 | 415 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (123 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Schnarup-Thumby
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schnarup-Thumby?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schnarup-Thumby bei 422 %, für die Grundsteuer A bei 425 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Schnarup-Thumby hoch?
Mit 422 % liegt Schnarup-Thumby auf Platz 523 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 52 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Schnarup-Thumby den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 422 % gestiegen (+42 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schnarup-Thumby?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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