Niesgrau

SH
Schleswig-Holstein Schleswig-Flensburg PLZ 24395 534 Einwohner
Grundsteuer A 354 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 421 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +32 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01059148

Grundsteuer für Niesgrau berechnen
Auf einen Blick

So steht Niesgrau im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 421 % liegt Niesgrau auf Platz 528 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 50 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 % – genau auf diesem Niveau.

Im Landkreis Schleswig-Flensburg

Von den 123 Gemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg hat Niesgrau den 86.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 475 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 421 % gestiegen (+51 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 389 %).

Rechenbeispiel für Niesgrau

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Niesgrau 421 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also gleich viel. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 252,60 € im Jahr bzw. 63,15 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 421 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 421 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Niesgrau.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Niesgrau

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 350 % 370 % –
2023 (vor der Reform) 350 % 370 % 0 %
2024 (vor der Reform) 350 % 370 % 0 %
2025 354 % 389 % +19 %
2026 354 % 421 % +32 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Schleswig-Flensburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
79 Nübel 1.239 450 % 2026
80 Nieby 135 442 % 2026
81 Norderbrarup 685 442 % 2026
82 Tielen 297 440 % 2026
83 Ausacker 494 434 % 2026
84 Brodersby-Goltoft 685 425 % 2026
85 Schnarup-Thumby 524 422 % 2026
86 Niesgrau 534 421 % 2026
87 Struxdorf 663 421 % 2026
88 Gelting 2.316 420 % 2026
89 Osterby 313 420 % 2026
90 Steinfeld 810 419 % 2026
91 Uelsby 401 418 % 2026
92 Jagel 977 415 % 2026
93 Süderfahrenstedt 472 415 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (123 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Niesgrau

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Niesgrau?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Niesgrau bei 421 %, für die Grundsteuer A bei 354 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Niesgrau hoch?

Mit 421 % liegt Niesgrau auf Platz 528 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 50 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Niesgrau den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 421 % gestiegen (+51 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 389 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Niesgrau?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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