Niederkirchen

RP
Rheinland-Pfalz Kaiserslautern PLZ 67700 1.807 Einwohner
Grundsteuer A 510 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 680 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +200 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07335029

Grundsteuer für Niederkirchen berechnen
Auf einen Blick

So steht Niederkirchen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 680 % liegt Niederkirchen auf Platz 73 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Niederkirchen liegt 194 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Kaiserslautern

Von den 50 Gemeinden im Kreis Kaiserslautern hat Niederkirchen den 8.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 545 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 440 % auf 680 % gestiegen (+240 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %).

Rechenbeispiel für Niederkirchen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Niederkirchen 680 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 194 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 408,00 € im Jahr bzw. 102,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 680 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 680 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Niederkirchen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Niederkirchen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 390 % 440 % –
2023 (vor der Reform) 410 % 480 % +40 %
2024 (vor der Reform) 410 % 480 % 0 %
2025 510 % 680 % +200 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Kaiserslautern

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Kaiserslautern

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Frankenstein 914 828 % 2025
2 Hirschhorn/Pfalz 727 819 % 2025
3 Olsbrücken 1.019 755 % 2025
4 Landstuhl 8.353 752 % 2024
5 Sulzbachtal 425 724 % 2025
6 Schallodenbach 844 713 % 2025
7 Schopp 1.505 693 % 2025
8 Niederkirchen 1.807 680 % 2025
9 Hochspeyer 4.700 660 % 2025
10 Otterberg 5.404 620 % 2025
11 Schneckenhausen 565 614 % 2025
12 Otterbach 3.939 610 % 2025
13 Krickenbach 1.189 609 % 2024
14 Hauptstuhl 1.182 601 % 2025
15 Enkenbach-Alsenborn 7.231 600 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (50 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Niederkirchen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Niederkirchen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Niederkirchen bei 680 %, für die Grundsteuer A bei 510 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Niederkirchen hoch?

Mit 680 % liegt Niederkirchen auf Platz 73 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Niederkirchen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 440 % auf 680 % gestiegen (+240 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Niederkirchen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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