Grundsteuer-Hebesatz Landstuhl
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Landstuhl (Kaiserslautern) in Rheinland-Pfalz.
Landstuhl
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07335022
So steht Landstuhl im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 752 % liegt Landstuhl auf Platz 25 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 99 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Landstuhl liegt 266 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Kaiserslautern
Von den 50 Gemeinden im Kreis Kaiserslautern hat Landstuhl den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 545 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 460 % auf 752 % gestiegen (+292 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 562 %).
Rechenbeispiel für Landstuhl
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Landstuhl 752 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 266 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 451,20 € im Jahr bzw. 112,80 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 752 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 752 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Landstuhl.
Hebesatz-Entwicklung in Landstuhl
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 460 % | 460 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 562 % | 562 % | +102 % |
| 2024 (vor der Reform) | 562 % | 752 % | +190 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Kaiserslautern
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Frankenstein | 914 | 828 % | 2025 |
| 2 | Hirschhorn/Pfalz | 727 | 819 % | 2025 |
| 3 | Olsbrücken | 1.019 | 755 % | 2025 |
| 4 | Landstuhl | 8.353 | 752 % | 2024 |
| 5 | Sulzbachtal | 425 | 724 % | 2025 |
| 6 | Schallodenbach | 844 | 713 % | 2025 |
| 7 | Schopp | 1.505 | 693 % | 2025 |
| 8 | Niederkirchen | 1.807 | 680 % | 2025 |
| 9 | Hochspeyer | 4.700 | 660 % | 2025 |
| 10 | Otterberg | 5.404 | 620 % | 2025 |
| 11 | Schneckenhausen | 565 | 614 % | 2025 |
| 12 | Otterbach | 3.939 | 610 % | 2025 |
| 13 | Krickenbach | 1.189 | 609 % | 2024 |
| 14 | Hauptstuhl | 1.182 | 601 % | 2025 |
| 15 | Enkenbach-Alsenborn | 7.231 | 600 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (50 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Landstuhl
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Landstuhl?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Landstuhl bei 752 %, für die Grundsteuer A bei 562 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Landstuhl hoch?
Mit 752 % liegt Landstuhl auf Platz 25 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 99 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Landstuhl den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 460 % auf 752 % gestiegen (+292 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 562 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Landstuhl?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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