Hagen

NW
Nordrhein-Westfalen PLZ 58089 189.983 Einwohner
Grundsteuer A 324 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 1176 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +37 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05914000

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Hagen berechnen
Auf einen Blick

So steht Hagen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 1176 % liegt Hagen auf Platz 3 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 99 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Hagen liegt 465 Prozentpunkte darüber.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 750 % auf 1176 % gestiegen (+426 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 1139 %).

Rechenbeispiel für Hagen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hagen 1.176 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 465 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 705,60 € im Jahr bzw. 176,40 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 1176 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 1176 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hagen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Hagen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 375 % 750 % –
2023 (vor der Reform) 375 % 750 % 0 %
2024 (vor der Reform) 375 % 750 % 0 %
2025 324 % 1139 % +389 %
2026 – 1176 % +37 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Vergleich

Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen

Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
Hamm 179.108 678 % 2026
Mülheim an der Ruhr 171.674 890 % 2025
Leverkusen 168.299 750 % 2025
Oberhausen 213.178 727 % 2025
Solingen 164.621 805 % 2026
Herne 156.266 990 % 2025

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Häufige Fragen

Grundsteuer in Hagen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hagen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hagen bei 1176 %, für die Grundsteuer A bei 324 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Hagen hoch?

Mit 1176 % liegt Hagen auf Platz 3 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 99 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Hagen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 750 % auf 1176 % gestiegen (+426 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 1139 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hagen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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