Grundsteuer-Hebesatz Hagen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Hagen in Nordrhein-Westfalen.
Hagen
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05914000
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Hagen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 1176 % liegt Hagen auf Platz 3 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 99 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Hagen liegt 465 Prozentpunkte darüber.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 750 % auf 1176 % gestiegen (+426 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 1139 %).
Rechenbeispiel für Hagen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hagen 1.176 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 465 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 705,60 € im Jahr bzw. 176,40 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 1176 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 1176 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hagen.
Hebesatz-Entwicklung in Hagen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 375 % | 750 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 375 % | 750 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 375 % | 750 % | 0 % |
| 2025 | 324 % | 1139 % | +389 % |
| 2026 | – | 1176 % | +37 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen
| Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|
| Hamm | 179.108 | 678 % | 2026 |
| Mülheim an der Ruhr | 171.674 | 890 % | 2025 |
| Leverkusen | 168.299 | 750 % | 2025 |
| Oberhausen | 213.178 | 727 % | 2025 |
| Solingen | 164.621 | 805 % | 2026 |
| Herne | 156.266 | 990 % | 2025 |
Grundsteuer in Hagen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hagen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hagen bei 1176 %, für die Grundsteuer A bei 324 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Hagen hoch?
Mit 1176 % liegt Hagen auf Platz 3 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 99 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Hagen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 750 % auf 1176 % gestiegen (+426 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 1139 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hagen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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