Grundsteuer-Hebesatz Leverkusen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Leverkusen in Nordrhein-Westfalen.
Leverkusen
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05316000
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Leverkusen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 750 % liegt Leverkusen auf Platz 138 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 65 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Leverkusen liegt 39 Prozentpunkte darüber.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Leverkusen unverändert geblieben.
Rechenbeispiel für Leverkusen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Leverkusen 750 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 39 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 450,00 € im Jahr bzw. 112,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 750 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 750 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Leverkusen.
Hebesatz-Entwicklung in Leverkusen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 375 % | 750 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 375 % | 750 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 375 % | 750 % | 0 % |
| 2025 | – | 750 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Grundsteuer in Leverkusen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Leverkusen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Leverkusen bei 750 %, für die Grundsteuer A bei 375 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Leverkusen hoch?
Mit 750 % liegt Leverkusen auf Platz 138 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 65 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Leverkusen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Leverkusen unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Leverkusen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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