Leverkusen

NW
Nordrhein-Westfalen PLZ 51371 168.299 Einwohner
Grundsteuer A 375 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 750 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05316000

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

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Auf einen Blick

So steht Leverkusen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 750 % liegt Leverkusen auf Platz 138 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 65 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Leverkusen liegt 39 Prozentpunkte darüber.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Leverkusen unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Leverkusen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Leverkusen 750 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 39 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 450,00 € im Jahr bzw. 112,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 750 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 750 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Leverkusen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Leverkusen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 375 % 750 % –
2023 (vor der Reform) 375 % 750 % 0 %
2024 (vor der Reform) 375 % 750 % 0 %
2025 – 750 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Vergleich

Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen

Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
Mülheim an der Ruhr 171.674 890 % 2025
Solingen 164.621 805 % 2026
Hamm 179.108 678 % 2026
Herne 156.266 990 % 2025
Paderborn 155.906 579 % 2025
Neuss 153.767 800 % 2026

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Häufige Fragen

Grundsteuer in Leverkusen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Leverkusen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Leverkusen bei 750 %, für die Grundsteuer A bei 375 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Leverkusen hoch?

Mit 750 % liegt Leverkusen auf Platz 138 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 65 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Leverkusen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Leverkusen unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Leverkusen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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