Solingen

NW
Nordrhein-Westfalen PLZ 42651 164.621 Einwohner
Grundsteuer A 305 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 805 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05122000

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Solingen berechnen
Auf einen Blick

So steht Solingen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 805 % liegt Solingen auf Platz 97 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 76 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Solingen liegt 94 Prozentpunkte darüber.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 690 % auf 805 % gestiegen (+115 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 690 %).

Rechenbeispiel für Solingen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Solingen 805 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 94 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 483,00 € im Jahr bzw. 120,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 805 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 805 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Solingen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Solingen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 305 % 690 % –
2023 (vor der Reform) 305 % 690 % 0 %
2024 (vor der Reform) 305 % 690 % 0 %
2025 – 805 % +115 %
2026 – 805 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Vergleich

Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen

Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
Leverkusen 168.299 750 % 2025
Mülheim an der Ruhr 171.674 890 % 2025
Herne 156.266 990 % 2025
Paderborn 155.906 579 % 2025
Neuss 153.767 800 % 2026
Hamm 179.108 678 % 2026

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Häufige Fragen

Grundsteuer in Solingen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Solingen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Solingen bei 805 %, für die Grundsteuer A bei 305 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Solingen hoch?

Mit 805 % liegt Solingen auf Platz 97 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 76 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Solingen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 690 % auf 805 % gestiegen (+115 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 690 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Solingen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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