Grundsteuer-Hebesatz Solingen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Solingen in Nordrhein-Westfalen.
Solingen
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05122000
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Solingen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 805 % liegt Solingen auf Platz 97 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 76 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Solingen liegt 94 Prozentpunkte darüber.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 690 % auf 805 % gestiegen (+115 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 690 %).
Rechenbeispiel für Solingen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Solingen 805 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 94 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 483,00 € im Jahr bzw. 120,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 805 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 805 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Solingen.
Hebesatz-Entwicklung in Solingen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 305 % | 690 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 305 % | 690 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 305 % | 690 % | 0 % |
| 2025 | – | 805 % | +115 % |
| 2026 | – | 805 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen
| Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|
| Leverkusen | 168.299 | 750 % | 2025 |
| Mülheim an der Ruhr | 171.674 | 890 % | 2025 |
| Herne | 156.266 | 990 % | 2025 |
| Paderborn | 155.906 | 579 % | 2025 |
| Neuss | 153.767 | 800 % | 2026 |
| Hamm | 179.108 | 678 % | 2026 |
Grundsteuer in Solingen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Solingen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Solingen bei 805 %, für die Grundsteuer A bei 305 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Solingen hoch?
Mit 805 % liegt Solingen auf Platz 97 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 76 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Solingen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 690 % auf 805 % gestiegen (+115 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 690 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Solingen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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