Herne

NW
Nordrhein-Westfalen PLZ 44623 156.266 Einwohner
Grundsteuer A 320 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 990 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +160 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05916000

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Herne berechnen
Auf einen Blick

So steht Herne im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 990 % liegt Herne auf Platz 23 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Herne liegt 279 Prozentpunkte darüber.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 745 % auf 990 % gestiegen (+245 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 830 %).

Rechenbeispiel für Herne

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Herne 990 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 279 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 594,00 € im Jahr bzw. 148,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 990 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 990 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Herne.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Herne

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 240 % 745 % –
2023 (vor der Reform) 240 % 830 % +85 %
2024 (vor der Reform) 240 % 830 % 0 %
2025 320 % 990 % +160 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Vergleich

Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen

Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
Paderborn 155.906 579 % 2025
Neuss 153.767 800 % 2026
Solingen 164.621 805 % 2026
Leverkusen 168.299 750 % 2025
Mülheim an der Ruhr 171.674 890 % 2025
Hamm 179.108 678 % 2026

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Häufige Fragen

Grundsteuer in Herne

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Herne?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Herne bei 990 %, für die Grundsteuer A bei 320 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Herne hoch?

Mit 990 % liegt Herne auf Platz 23 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Herne den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 745 % auf 990 % gestiegen (+245 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 830 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Herne?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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