Grundsteuer-Hebesatz Oberhausen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Oberhausen in Nordrhein-Westfalen.
Oberhausen
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05119000
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Oberhausen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 727 % liegt Oberhausen auf Platz 155 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 61 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Oberhausen liegt 16 Prozentpunkte darüber.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 670 % auf 727 % gestiegen (+57 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 670 %).
Rechenbeispiel für Oberhausen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Oberhausen 727 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 16 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 436,20 € im Jahr bzw. 109,05 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 727 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 727 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Oberhausen.
Hebesatz-Entwicklung in Oberhausen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 250 % | 670 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 250 % | 670 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 250 % | 670 % | 0 % |
| 2025 | 282 % | 727 % | +57 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen
| Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|
| Krefeld | 230.738 | 506 % | 2025 |
| Hagen | 189.983 | 1176 % | 2026 |
| Hamm | 179.108 | 678 % | 2026 |
| Mülheim an der Ruhr | 171.674 | 890 % | 2025 |
| Leverkusen | 168.299 | 750 % | 2025 |
| Solingen | 164.621 | 805 % | 2026 |
Grundsteuer in Oberhausen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Oberhausen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Oberhausen bei 727 %, für die Grundsteuer A bei 282 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Oberhausen hoch?
Mit 727 % liegt Oberhausen auf Platz 155 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 61 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Oberhausen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 670 % auf 727 % gestiegen (+57 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 670 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Oberhausen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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