Essen

NW
Nordrhein-Westfalen PLZ 45127 573.618 Einwohner
Grundsteuer A 390 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 655 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -15 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05113000

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Essen berechnen
Auf einen Blick

So steht Essen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 655 % liegt Essen auf Platz 236 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 41 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Essen liegt 56 Prozentpunkte darunter.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 670 % auf 655 % gesunken (-15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 670 %).

Rechenbeispiel für Essen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Essen 655 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 56 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 393,00 € im Jahr bzw. 98,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 655 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 655 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Essen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Essen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 255 % 670 % –
2023 (vor der Reform) 255 % 670 % 0 %
2024 (vor der Reform) 255 % 670 % 0 %
2025 390 % 655 % -15 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Vergleich

Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen

Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
Dortmund 600.880 800 % 2026
Düsseldorf 619.444 374 % 2025
Duisburg 500.810 1169 % 2026
Bochum 358.880 715 % 2025
Wuppertal 357.243 947 % 2026
Bielefeld 331.419 765 % 2025

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Häufige Fragen

Grundsteuer in Essen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Essen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Essen bei 655 %, für die Grundsteuer A bei 390 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Essen hoch?

Mit 655 % liegt Essen auf Platz 236 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 41 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Essen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 670 % auf 655 % gesunken (-15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 670 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Essen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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