Grundsteuer-Hebesatz Essen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Essen in Nordrhein-Westfalen.
Essen
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05113000
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Essen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 655 % liegt Essen auf Platz 236 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 41 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Essen liegt 56 Prozentpunkte darunter.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 670 % auf 655 % gesunken (-15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 670 %).
Rechenbeispiel für Essen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Essen 655 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 56 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 393,00 € im Jahr bzw. 98,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 655 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 655 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Essen.
Hebesatz-Entwicklung in Essen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 255 % | 670 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 255 % | 670 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 255 % | 670 % | 0 % |
| 2025 | 390 % | 655 % | -15 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Grundsteuer in Essen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Essen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Essen bei 655 %, für die Grundsteuer A bei 390 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Essen hoch?
Mit 655 % liegt Essen auf Platz 236 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 41 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Essen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 670 % auf 655 % gesunken (-15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 670 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Essen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
Grundsteuer für Essen berechnen
Kostenlos und ohne Anmeldung — mit dem aktuellen Hebesatz von 655 %.
Jetzt berechnen