Bochum

NW
Nordrhein-Westfalen PLZ 44787 358.880 Einwohner
Grundsteuer A 374 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 715 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +70 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05911000

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Bochum berechnen
Auf einen Blick

So steht Bochum im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 715 % liegt Bochum auf Platz 166 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 58 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Bochum liegt 4 Prozentpunkte darüber.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 645 % auf 715 % gestiegen (+70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 645 %).

Rechenbeispiel für Bochum

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bochum 715 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 4 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 429,00 € im Jahr bzw. 107,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 715 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 715 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bochum.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Bochum

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 250 % 645 % –
2023 (vor der Reform) 250 % 645 % 0 %
2024 (vor der Reform) 250 % 645 % 0 %
2025 374 % 715 % +70 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Vergleich

Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen

Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
Wuppertal 357.243 947 % 2026
Bielefeld 331.419 765 % 2025
Bonn 323.587 680 % 2026
Münster 306.368 410 % 2025
Mönchengladbach 267.176 792 % 2026
Gelsenkirchen 266.199 696 % 2025

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Häufige Fragen

Grundsteuer in Bochum

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bochum?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bochum bei 715 %, für die Grundsteuer A bei 374 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Bochum hoch?

Mit 715 % liegt Bochum auf Platz 166 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 58 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Bochum den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 645 % auf 715 % gestiegen (+70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 645 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bochum?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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