Grundsteuer-Hebesatz Wuppertal
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Wuppertal in Nordrhein-Westfalen.
Wuppertal
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05124000
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Wuppertal im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 947 % liegt Wuppertal auf Platz 37 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 91 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Wuppertal liegt 236 Prozentpunkte darüber.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 620 % auf 947 % gestiegen (+327 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 620 %).
Rechenbeispiel für Wuppertal
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wuppertal 947 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 236 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 568,20 € im Jahr bzw. 142,05 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 947 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 947 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wuppertal.
Hebesatz-Entwicklung in Wuppertal
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 240 % | 620 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 240 % | 620 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 240 % | 620 % | 0 % |
| 2025 | 309 % | 947 % | +327 % |
| 2026 | – | 947 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen
| Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|
| Bochum | 358.880 | 715 % | 2025 |
| Bielefeld | 331.419 | 765 % | 2025 |
| Bonn | 323.587 | 680 % | 2026 |
| Münster | 306.368 | 410 % | 2025 |
| Mönchengladbach | 267.176 | 792 % | 2026 |
| Gelsenkirchen | 266.199 | 696 % | 2025 |
Grundsteuer in Wuppertal
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wuppertal?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wuppertal bei 947 %, für die Grundsteuer A bei 309 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Wuppertal hoch?
Mit 947 % liegt Wuppertal auf Platz 37 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 91 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Wuppertal den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 620 % auf 947 % gestiegen (+327 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 620 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wuppertal?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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