Dortmund

NW
Nordrhein-Westfalen PLZ 44135 600.880 Einwohner
Grundsteuer A 450 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 800 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +175 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05913000

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Dortmund berechnen
Auf einen Blick

So steht Dortmund im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 800 % liegt Dortmund auf Platz 98 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 74 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Dortmund liegt 89 Prozentpunkte darüber.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 610 % auf 800 % gestiegen (+190 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 625 %).

Rechenbeispiel für Dortmund

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Dortmund 800 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 89 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 480,00 € im Jahr bzw. 120,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 800 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 800 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Dortmund.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Dortmund

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 325 % 610 % –
2023 (vor der Reform) 325 % 610 % 0 %
2024 (vor der Reform) 325 % 610 % 0 %
2025 450 % 625 % +15 %
2026 – 800 % +175 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Vergleich

Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen

Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
Düsseldorf 619.444 374 % 2025
Essen 573.618 655 % 2025
Duisburg 500.810 1169 % 2026
Bochum 358.880 715 % 2025
Wuppertal 357.243 947 % 2026
Bielefeld 331.419 765 % 2025

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Häufige Fragen

Grundsteuer in Dortmund

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Dortmund?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Dortmund bei 800 %, für die Grundsteuer A bei 450 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Dortmund hoch?

Mit 800 % liegt Dortmund auf Platz 98 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 74 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Dortmund den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 610 % auf 800 % gestiegen (+190 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 625 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Dortmund?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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