Grundsteuer-Hebesatz Dortmund
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Dortmund in Nordrhein-Westfalen.
Dortmund
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05913000
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Dortmund im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 800 % liegt Dortmund auf Platz 98 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 74 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Dortmund liegt 89 Prozentpunkte darüber.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 610 % auf 800 % gestiegen (+190 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 625 %).
Rechenbeispiel für Dortmund
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Dortmund 800 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 89 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 480,00 € im Jahr bzw. 120,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 800 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 800 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Dortmund.
Hebesatz-Entwicklung in Dortmund
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 325 % | 610 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 325 % | 610 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 325 % | 610 % | 0 % |
| 2025 | 450 % | 625 % | +15 % |
| 2026 | – | 800 % | +175 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Grundsteuer in Dortmund
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Dortmund?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Dortmund bei 800 %, für die Grundsteuer A bei 450 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Dortmund hoch?
Mit 800 % liegt Dortmund auf Platz 98 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 74 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Dortmund den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 610 % auf 800 % gestiegen (+190 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 625 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Dortmund?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
Grundsteuer für Dortmund berechnen
Kostenlos und ohne Anmeldung — mit dem aktuellen Hebesatz von 800 %.
Jetzt berechnen