Schlangenbad

HE
Hessen Rheingau-Taunus-Kreis PLZ 65388 6.004 Einwohner
Grundsteuer A 268 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 910 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +318 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06439014

Grundsteuer für Schlangenbad berechnen
Auf einen Blick

So steht Schlangenbad im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 910 % liegt Schlangenbad auf Platz 35 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 92 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Schlangenbad liegt 411 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis

Von den 17 Gemeinden im Kreis Rheingau-Taunus-Kreis hat Schlangenbad den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 616 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 592 % auf 910 % gestiegen (+318 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 592 %).

Rechenbeispiel für Schlangenbad

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schlangenbad 910 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 411 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 546,00 € im Jahr bzw. 136,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 910 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 910 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schlangenbad.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Schlangenbad

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 473 % 592 % –
2023 (vor der Reform) 473 % 592 % 0 %
2024 (vor der Reform) 473 % 592 % 0 %
2025 268 % 910 % +318 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rheingau-Taunus-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Oestrich-Winkel 11.386 980 % 2025
2 Schlangenbad 6.004 910 % 2025
3 Bad Schwalbach, Kreisstadt 11.572 895 % 2025
4 Eltville am Rhein 16.939 850 % 2025
5 Aarbergen 6.220 715 % 2024
6 Rüdesheim am Rhein 9.874 676 % 2025
7 Taunusstein 30.156 670 % 2025
8 Kiedrich 3.821 650 % 2024
9 Lorch 3.802 605 % 2025
10 Niedernhausen 14.216 600 % 2025
11 Hohenstein 5.872 526 % 2025
12 Idstein, Hochschulstadt 25.724 485 % 2025
13 Geisenheim, Hochschulstadt 11.184 480 % 2024
14 Hünstetten 10.416 437 % 2025
15 Waldems 5.314 400 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (17 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Schlangenbad

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schlangenbad?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schlangenbad bei 910 %, für die Grundsteuer A bei 268 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Schlangenbad hoch?

Mit 910 % liegt Schlangenbad auf Platz 35 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 92 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Schlangenbad den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 592 % auf 910 % gestiegen (+318 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 592 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schlangenbad?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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