Oestrich-Winkel

HE
Hessen Rheingau-Taunus-Kreis PLZ 65375 11.386 Einwohner
Grundsteuer A 1000 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 980 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +130 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06439012

Grundsteuer für Oestrich-Winkel berechnen
Auf einen Blick

So steht Oestrich-Winkel im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 980 % liegt Oestrich-Winkel auf Platz 26 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Oestrich-Winkel liegt 481 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis

Von den 17 Gemeinden im Kreis Rheingau-Taunus-Kreis hat Oestrich-Winkel den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 616 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 590 % auf 980 % gestiegen (+390 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 850 %).

Rechenbeispiel für Oestrich-Winkel

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Oestrich-Winkel 980 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 481 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 588,00 € im Jahr bzw. 147,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 980 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 980 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Oestrich-Winkel.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Oestrich-Winkel

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 490 % 590 % –
2023 (vor der Reform) 590 % 650 % +60 %
2024 (vor der Reform) 790 % 850 % +200 %
2025 1000 % 980 % +130 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rheingau-Taunus-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Oestrich-Winkel 11.386 980 % 2025
2 Schlangenbad 6.004 910 % 2025
3 Bad Schwalbach, Kreisstadt 11.572 895 % 2025
4 Eltville am Rhein 16.939 850 % 2025
5 Aarbergen 6.220 715 % 2024
6 Rüdesheim am Rhein 9.874 676 % 2025
7 Taunusstein 30.156 670 % 2025
8 Kiedrich 3.821 650 % 2024
9 Lorch 3.802 605 % 2025
10 Niedernhausen 14.216 600 % 2025
11 Hohenstein 5.872 526 % 2025
12 Idstein, Hochschulstadt 25.724 485 % 2025
13 Geisenheim, Hochschulstadt 11.184 480 % 2024
14 Hünstetten 10.416 437 % 2025
15 Waldems 5.314 400 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (17 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Oestrich-Winkel

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Oestrich-Winkel?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Oestrich-Winkel bei 980 %, für die Grundsteuer A bei 1000 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Oestrich-Winkel hoch?

Mit 980 % liegt Oestrich-Winkel auf Platz 26 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Oestrich-Winkel den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 590 % auf 980 % gestiegen (+390 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 850 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Oestrich-Winkel?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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