Grundsteuer-Hebesatz Morschen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Morschen (Schwalm-Eder-Kreis) in Hessen.
Morschen
HEBerechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06634015
So steht Morschen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 440 % liegt Morschen auf Platz 197 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 53 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Morschen liegt 59 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis
Von den 27 Gemeinden im Kreis Schwalm-Eder-Kreis hat Morschen den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 312 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 580 % auf 440 % gesunken (-140 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 690 %).
Rechenbeispiel für Morschen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Morschen 440 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 59 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 264,00 € im Jahr bzw. 66,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 440 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 440 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Morschen.
Hebesatz-Entwicklung in Morschen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 580 % | 580 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 580 % | 580 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 690 % | 690 % | +110 % |
| 2025 | 620 % | 440 % | -250 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schwalm-Eder-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Felsberg | 10.472 | 495 % | 2025 |
| 2 | Spangenberg, Liebenbachstadt | 5.844 | 450 % | 2025 |
| 3 | Morschen | 3.080 | 440 % | 2025 |
| 4 | Willingshausen | 4.503 | 410 % | 2025 |
| 5 | Melsungen | 13.992 | 405 % | 2025 |
| 6 | Körle | 3.093 | 400 % | 2025 |
| 7 | Bad Zwesten | 3.879 | 395 % | 2025 |
| 8 | Oberaula | 3.235 | 350 % | 2025 |
| 9 | Jesberg | 2.105 | 340 % | 2025 |
| 10 | Homberg (Efze), Reformationsstadt, Kreisstadt | 14.562 | 320 % | 2025 |
| 11 | Neukirchen | 6.721 | 320 % | 2025 |
| 12 | Niedenstein | 5.587 | 320 % | 2025 |
| 13 | Schwarzenborn | 1.088 | 315 % | 2025 |
| 14 | Malsfeld | 3.705 | 300 % | 2025 |
| 15 | Neuental | 3.019 | 285 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (27 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Morschen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Morschen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Morschen bei 440 %, für die Grundsteuer A bei 620 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Morschen hoch?
Mit 440 % liegt Morschen auf Platz 197 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 53 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Morschen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 580 % auf 440 % gesunken (-140 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 690 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Morschen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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