Jesberg

HE
Hessen Schwalm-Eder-Kreis PLZ 34632 2.105 Einwohner
Grundsteuer A 340 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 340 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -60 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06634010

Grundsteuer für Jesberg berechnen
Auf einen Blick

So steht Jesberg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 340 % liegt Jesberg auf Platz 287 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 31 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Jesberg liegt 159 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis

Von den 27 Gemeinden im Kreis Schwalm-Eder-Kreis hat Jesberg den 9.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 312 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 340 % gesunken (-60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).

Rechenbeispiel für Jesberg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Jesberg 340 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 159 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 204,00 € im Jahr bzw. 51,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 340 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 340 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Jesberg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Jesberg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 400 % 400 % –
2023 (vor der Reform) 400 % 400 % 0 %
2024 (vor der Reform) 400 % 400 % 0 %
2025 340 % 340 % -60 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Schwalm-Eder-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schwalm-Eder-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
2 Spangenberg, Liebenbachstadt 5.844 450 % 2025
3 Morschen 3.080 440 % 2025
4 Willingshausen 4.503 410 % 2025
5 Melsungen 13.992 405 % 2025
6 Körle 3.093 400 % 2025
7 Bad Zwesten 3.879 395 % 2025
8 Oberaula 3.235 350 % 2025
9 Jesberg 2.105 340 % 2025
10 Homberg (Efze), Reformationsstadt, Kreisstadt 14.562 320 % 2025
11 Neukirchen 6.721 320 % 2025
12 Niedenstein 5.587 320 % 2025
13 Schwarzenborn 1.088 315 % 2025
14 Malsfeld 3.705 300 % 2025
15 Neuental 3.019 285 % 2025
16 Edermünde 7.384 275 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (27 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Jesberg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Jesberg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Jesberg bei 340 %, für die Grundsteuer A bei 340 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Jesberg hoch?

Mit 340 % liegt Jesberg auf Platz 287 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 31 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Jesberg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 340 % gesunken (-60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Jesberg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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