Felsberg

HE
Hessen Schwalm-Eder-Kreis PLZ 34587 10.472 Einwohner
Grundsteuer A 600 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 495 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -165 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06634003

Grundsteuer für Felsberg berechnen
Auf einen Blick

So steht Felsberg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 495 % liegt Felsberg auf Platz 160 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 61 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Felsberg liegt 4 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis

Von den 27 Gemeinden im Kreis Schwalm-Eder-Kreis hat Felsberg den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 312 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 530 % auf 495 % gesunken (-35 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 660 %).

Rechenbeispiel für Felsberg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Felsberg 495 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 4 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 297,00 € im Jahr bzw. 74,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 495 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 495 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Felsberg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Felsberg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 530 % 530 % –
2023 (vor der Reform) 530 % 530 % 0 %
2024 (vor der Reform) 660 % 660 % +130 %
2025 600 % 495 % -165 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Schwalm-Eder-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schwalm-Eder-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Felsberg 10.472 495 % 2025
2 Spangenberg, Liebenbachstadt 5.844 450 % 2025
3 Morschen 3.080 440 % 2025
4 Willingshausen 4.503 410 % 2025
5 Melsungen 13.992 405 % 2025
6 Körle 3.093 400 % 2025
7 Bad Zwesten 3.879 395 % 2025
8 Oberaula 3.235 350 % 2025
9 Jesberg 2.105 340 % 2025
10 Homberg (Efze), Reformationsstadt, Kreisstadt 14.562 320 % 2025
11 Neukirchen 6.721 320 % 2025
12 Niedenstein 5.587 320 % 2025
13 Schwarzenborn 1.088 315 % 2025
14 Malsfeld 3.705 300 % 2025
15 Neuental 3.019 285 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (27 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Felsberg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Felsberg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Felsberg bei 495 %, für die Grundsteuer A bei 600 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Felsberg hoch?

Mit 495 % liegt Felsberg auf Platz 160 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 61 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Felsberg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 530 % auf 495 % gesunken (-35 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 660 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Felsberg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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