Grundsteuer-Hebesatz Niedenstein
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Niedenstein (Schwalm-Eder-Kreis) in Hessen.
Niedenstein
HEBerechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06634018
So steht Niedenstein im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 320 % liegt Niedenstein auf Platz 300 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 20 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Niedenstein liegt 179 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis
Von den 27 Gemeinden im Kreis Schwalm-Eder-Kreis hat Niedenstein den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 312 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 500 % auf 320 % gesunken (-180 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 500 %).
Rechenbeispiel für Niedenstein
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Niedenstein 320 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 179 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 192,00 € im Jahr bzw. 48,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 320 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 320 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Niedenstein.
Hebesatz-Entwicklung in Niedenstein
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 525 % | 500 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 525 % | 500 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 525 % | 500 % | 0 % |
| 2025 | 600 % | 320 % | -180 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schwalm-Eder-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 5 | Melsungen | 13.992 | 405 % | 2025 |
| 6 | Körle | 3.093 | 400 % | 2025 |
| 7 | Bad Zwesten | 3.879 | 395 % | 2025 |
| 8 | Oberaula | 3.235 | 350 % | 2025 |
| 9 | Jesberg | 2.105 | 340 % | 2025 |
| 10 | Homberg (Efze), Reformationsstadt, Kreisstadt | 14.562 | 320 % | 2025 |
| 11 | Neukirchen | 6.721 | 320 % | 2025 |
| 12 | Niedenstein | 5.587 | 320 % | 2025 |
| 13 | Schwarzenborn | 1.088 | 315 % | 2025 |
| 14 | Malsfeld | 3.705 | 300 % | 2025 |
| 15 | Neuental | 3.019 | 285 % | 2025 |
| 16 | Edermünde | 7.384 | 275 % | 2025 |
| 17 | Borken (Hessen) | 12.232 | 270 % | 2025 |
| 18 | Gudensberg | 9.873 | 270 % | 2025 |
| 19 | Schrecksbach | 2.921 | 270 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (27 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Niedenstein
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Niedenstein?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Niedenstein bei 320 %, für die Grundsteuer A bei 600 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Niedenstein hoch?
Mit 320 % liegt Niedenstein auf Platz 300 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 20 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Niedenstein den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 500 % auf 320 % gesunken (-180 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 500 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Niedenstein?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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