Grundsteuer-Hebesatz Märkische Höhe
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Märkische Höhe (Märkisch-Oderland) in Brandenburg.
Märkische Höhe
BBBerechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12064303
So steht Märkische Höhe im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 387 % liegt Märkische Höhe auf Platz 163 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 60 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Märkische Höhe liegt 29 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Märkisch-Oderland
Von den 45 Gemeinden im Kreis Märkisch-Oderland hat Märkische Höhe den 21.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 359 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 387 % gestiegen (+37 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Märkische Höhe
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Märkische Höhe 387 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 29 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 232,20 € im Jahr bzw. 58,05 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 387 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 387 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Märkische Höhe.
Hebesatz-Entwicklung in Märkische Höhe
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 277 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 387 % | +37 % |
| 2024 (vor der Reform) | 300 % | 387 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Märkisch-Oderland
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 14 | Oberbarnim | 2.081 | 400 % | 2024 |
| 15 | Waldsieversdorf | 864 | 400 % | 2024 |
| 16 | Bliesdorf | 1.299 | 395 % | 2024 |
| 17 | Neuhardenberg | 2.550 | 395 % | 2024 |
| 18 | Heckelberg-Brunow | 715 | 394 % | 2024 |
| 19 | Neutrebbin | 1.338 | 390 % | 2025 |
| 20 | Rehfelde | 5.386 | 390 % | 2024 |
| 21 | Märkische Höhe | 601 | 387 % | 2024 |
| 22 | Bad Freienwalde (Oder) | 11.750 | 380 % | 2024 |
| 23 | Falkenberg | 2.191 | 380 % | 2024 |
| 24 | Reichenow-Möglin | 562 | 375 % | 2024 |
| 25 | Lindendorf | 1.345 | 370 % | 2025 |
| 26 | Oderaue | 1.554 | 366 % | 2025 |
| 27 | Neulewin | 921 | 360 % | 2025 |
| 28 | Garzau-Garzin | 505 | 358 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (45 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Märkische Höhe
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Märkische Höhe?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Märkische Höhe bei 387 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Märkische Höhe hoch?
Mit 387 % liegt Märkische Höhe auf Platz 163 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 60 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Märkische Höhe den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 387 % gestiegen (+37 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Märkische Höhe?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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