Märkische Höhe

BB
Brandenburg Märkisch-Oderland PLZ 15377 601 Einwohner
Grundsteuer A 300 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 387 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12064303

Grundsteuer für Märkische Höhe berechnen
Auf einen Blick

So steht Märkische Höhe im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 387 % liegt Märkische Höhe auf Platz 163 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 60 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Märkische Höhe liegt 29 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Märkisch-Oderland

Von den 45 Gemeinden im Kreis Märkisch-Oderland hat Märkische Höhe den 21.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 359 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 387 % gestiegen (+37 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 350 %).

Rechenbeispiel für Märkische Höhe

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Märkische Höhe 387 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 29 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 232,20 € im Jahr bzw. 58,05 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 387 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 387 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Märkische Höhe.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Märkische Höhe

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 277 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 387 % +37 %
2024 (vor der Reform) 300 % 387 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Märkisch-Oderland

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Märkisch-Oderland

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
14 Oberbarnim 2.081 400 % 2024
15 Waldsieversdorf 864 400 % 2024
16 Bliesdorf 1.299 395 % 2024
17 Neuhardenberg 2.550 395 % 2024
18 Heckelberg-Brunow 715 394 % 2024
19 Neutrebbin 1.338 390 % 2025
20 Rehfelde 5.386 390 % 2024
21 Märkische Höhe 601 387 % 2024
22 Bad Freienwalde (Oder) 11.750 380 % 2024
23 Falkenberg 2.191 380 % 2024
24 Reichenow-Möglin 562 375 % 2024
25 Lindendorf 1.345 370 % 2025
26 Oderaue 1.554 366 % 2025
27 Neulewin 921 360 % 2025
28 Garzau-Garzin 505 358 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (45 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Märkische Höhe

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Märkische Höhe?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Märkische Höhe bei 387 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Märkische Höhe hoch?

Mit 387 % liegt Märkische Höhe auf Platz 163 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 60 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Märkische Höhe den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 387 % gestiegen (+37 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Märkische Höhe?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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