Neutrebbin

BB
Brandenburg Märkisch-Oderland PLZ 15320 1.338 Einwohner
Grundsteuer A 350 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 390 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +6 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12064365

Grundsteuer für Neutrebbin berechnen
Auf einen Blick

So steht Neutrebbin im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 390 % liegt Neutrebbin auf Platz 152 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 61 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Neutrebbin liegt 32 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Märkisch-Oderland

Von den 45 Gemeinden im Kreis Märkisch-Oderland hat Neutrebbin den 19.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 359 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 384 % auf 390 % gestiegen (+6 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 384 %).

Rechenbeispiel für Neutrebbin

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Neutrebbin 390 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 32 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 234,00 € im Jahr bzw. 58,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 390 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 390 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Neutrebbin.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Neutrebbin

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 304 % 384 % –
2023 (vor der Reform) 304 % 384 % 0 %
2024 (vor der Reform) 304 % 384 % 0 %
2025 350 % 390 % +6 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Märkisch-Oderland

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Märkisch-Oderland

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
12 Vierlinden 1.459 405 % 2024
13 Letschin 3.713 400 % 2025
14 Oberbarnim 2.081 400 % 2024
15 Waldsieversdorf 864 400 % 2024
16 Bliesdorf 1.299 395 % 2024
17 Neuhardenberg 2.550 395 % 2024
18 Heckelberg-Brunow 715 394 % 2024
19 Neutrebbin 1.338 390 % 2025
20 Rehfelde 5.386 390 % 2024
21 Märkische Höhe 601 387 % 2024
22 Bad Freienwalde (Oder) 11.750 380 % 2024
23 Falkenberg 2.191 380 % 2024
24 Reichenow-Möglin 562 375 % 2024
25 Lindendorf 1.345 370 % 2025
26 Oderaue 1.554 366 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (45 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Neutrebbin

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Neutrebbin?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Neutrebbin bei 390 %, für die Grundsteuer A bei 350 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Neutrebbin hoch?

Mit 390 % liegt Neutrebbin auf Platz 152 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 61 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Neutrebbin den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 384 % auf 390 % gestiegen (+6 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 384 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Neutrebbin?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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