Lindendorf

BB
Brandenburg Märkisch-Oderland PLZ 15306 1.345 Einwohner
Grundsteuer A 430 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 370 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -35 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12064290

Grundsteuer für Lindendorf berechnen
Auf einen Blick

So steht Lindendorf im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 370 % liegt Lindendorf auf Platz 207 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 48 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Lindendorf liegt 12 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Märkisch-Oderland

Von den 45 Gemeinden im Kreis Märkisch-Oderland hat Lindendorf den 25.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 359 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 370 % gesunken (-35 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 405 %).

Rechenbeispiel für Lindendorf

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Lindendorf 370 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 12 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 222,00 € im Jahr bzw. 55,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 370 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 370 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Lindendorf.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Lindendorf

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 315 % 405 % –
2023 (vor der Reform) 315 % 405 % 0 %
2024 (vor der Reform) 315 % 405 % 0 %
2025 430 % 370 % -35 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Märkisch-Oderland

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Märkisch-Oderland

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
18 Heckelberg-Brunow 715 394 % 2024
19 Neutrebbin 1.338 390 % 2025
20 Rehfelde 5.386 390 % 2024
21 Märkische Höhe 601 387 % 2024
22 Bad Freienwalde (Oder) 11.750 380 % 2024
23 Falkenberg 2.191 380 % 2024
24 Reichenow-Möglin 562 375 % 2024
25 Lindendorf 1.345 370 % 2025
26 Oderaue 1.554 366 % 2025
27 Neulewin 921 360 % 2025
28 Garzau-Garzin 505 358 % 2025
29 Reitwein 462 355 % 2025
30 Müncheberg 6.776 340 % 2025
31 Prötzel 1.095 340 % 2025
32 Altlandsberg 9.680 330 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (45 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Lindendorf

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lindendorf?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Lindendorf bei 370 %, für die Grundsteuer A bei 430 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Lindendorf hoch?

Mit 370 % liegt Lindendorf auf Platz 207 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 48 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Lindendorf den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 370 % gesunken (-35 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 405 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Lindendorf?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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