Grundsteuer-Hebesatz Altlandsberg
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Altlandsberg (Märkisch-Oderland) in Brandenburg.
Altlandsberg
BBBerechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12064029
So steht Altlandsberg im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 330 % liegt Altlandsberg auf Platz 269 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 33 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Altlandsberg liegt 28 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Märkisch-Oderland
Von den 45 Gemeinden im Kreis Märkisch-Oderland hat Altlandsberg den 32.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 359 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 445 % auf 330 % gesunken (-115 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %).
Rechenbeispiel für Altlandsberg
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Altlandsberg 330 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 28 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 198,00 € im Jahr bzw. 49,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 330 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 330 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Altlandsberg.
Hebesatz-Entwicklung in Altlandsberg
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 445 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 445 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 350 % | 465 % | +20 % |
| 2025 | 255 % | 330 % | -135 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Märkisch-Oderland
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 25 | Lindendorf | 1.345 | 370 % | 2025 |
| 26 | Oderaue | 1.554 | 366 % | 2025 |
| 27 | Neulewin | 921 | 360 % | 2025 |
| 28 | Garzau-Garzin | 505 | 358 % | 2025 |
| 29 | Reitwein | 462 | 355 % | 2025 |
| 30 | Müncheberg | 6.776 | 340 % | 2025 |
| 31 | Prötzel | 1.095 | 340 % | 2025 |
| 32 | Altlandsberg | 9.680 | 330 % | 2025 |
| 33 | Treplin | 356 | 330 % | 2025 |
| 34 | Höhenland | 1.049 | 325 % | 2024 |
| 35 | Lebus | 3.015 | 325 % | 2025 |
| 36 | Zeschdorf | 1.241 | 320 % | 2024 |
| 37 | Strausberg | 27.765 | 311 % | 2025 |
| 38 | Beiersdorf-Freudenberg | 632 | 310 % | 2024 |
| 39 | Podelzig | 875 | 310 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (45 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Altlandsberg
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Altlandsberg?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Altlandsberg bei 330 %, für die Grundsteuer A bei 255 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Altlandsberg hoch?
Mit 330 % liegt Altlandsberg auf Platz 269 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 33 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Altlandsberg den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 445 % auf 330 % gesunken (-115 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Altlandsberg?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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