Grundsteuer-Hebesatz Biberach
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Biberach (Ortenaukreis) in Baden-Württemberg.
Biberach
BWBerechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰ | Nichtwohnen: 1,30 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08317011
So steht Biberach im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 440 % liegt Biberach auf Platz 197 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 82 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Biberach liegt 117 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Ortenaukreis
Von den 51 Gemeinden im Kreis Ortenaukreis hat Biberach den 14.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 369 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 440 % gestiegen (+90 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %).
Rechenbeispiel für Biberach
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Biberach 440 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 117 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 264,00 € im Jahr bzw. 66,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 440 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 440 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Biberach.
Hebesatz-Entwicklung in Biberach
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 330 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 360 % | 380 % | +30 % |
| 2024 (vor der Reform) | 360 % | 380 % | 0 % |
| 2025 | 490 % | 440 % | +60 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ortenaukreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 7 | Ottenhöfen im Schwarzwald | 3.040 | 535 % | 2025 |
| 8 | Mühlenbach | 1.635 | 520 % | 2025 |
| 9 | Oberharmersbach | 2.405 | 514 % | 2025 |
| 10 | Steinach | 3.884 | 480 % | 2025 |
| 11 | Zell am Harmersbach | 8.068 | 470 % | 2025 |
| 12 | Kehl | 39.708 | 460 % | 2025 |
| 13 | Nordrach | 2.026 | 460 % | 2025 |
| 14 | Biberach | 3.778 | 440 % | 2025 |
| 15 | Gengenbach | 11.135 | 440 % | 2025 |
| 16 | Fischerbach | 1.717 | 430 % | 2025 |
| 17 | Oberwolfach | 2.499 | 430 % | 2025 |
| 18 | Hausach | 5.815 | 420 % | 2025 |
| 19 | Hofstetten | 1.752 | 380 % | 2025 |
| 20 | Willstätt | 9.999 | 375 % | 2025 |
| 21 | Lahr/Schwarzwald | 51.208 | 365 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (51 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Biberach
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Biberach?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Biberach bei 440 %, für die Grundsteuer A bei 490 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Biberach hoch?
Mit 440 % liegt Biberach auf Platz 197 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 82 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Biberach den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 440 % gestiegen (+90 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Biberach?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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