Mühlenbach

BW
Baden-Württemberg Ortenaukreis PLZ 77796 1.635 Einwohner
Grundsteuer A 480 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 520 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +170 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08317078

Grundsteuer für Mühlenbach berechnen
Auf einen Blick

So steht Mühlenbach im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 520 % liegt Mühlenbach auf Platz 103 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 90 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Mühlenbach liegt 197 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Ortenaukreis

Von den 51 Gemeinden im Kreis Ortenaukreis hat Mühlenbach den 8.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 369 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 520 % gestiegen (+170 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).

Rechenbeispiel für Mühlenbach

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Mühlenbach 520 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 197 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 312,00 € im Jahr bzw. 78,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 520 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 520 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Mühlenbach.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Mühlenbach

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 320 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 320 % 350 % 0 %
2024 (vor der Reform) 320 % 350 % 0 %
2025 480 % 520 % +170 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ortenaukreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ortenaukreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Hornberg 4.157 790 % 2025
2 Bad Peterstal-Griesbach 2.581 690 % 2025
3 Wolfach 5.626 680 % 2025
4 Haslach im Kinzigtal 7.189 648 % 2025
5 Oppenau 4.813 580 % 2025
6 Seebach 1.417 550 % 2025
7 Ottenhöfen im Schwarzwald 3.040 535 % 2025
8 Mühlenbach 1.635 520 % 2025
9 Oberharmersbach 2.405 514 % 2025
10 Steinach 3.884 480 % 2025
11 Zell am Harmersbach 8.068 470 % 2025
12 Kehl 39.708 460 % 2025
13 Nordrach 2.026 460 % 2025
14 Biberach 3.778 440 % 2025
15 Gengenbach 11.135 440 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (51 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Mühlenbach

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Mühlenbach?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Mühlenbach bei 520 %, für die Grundsteuer A bei 480 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Mühlenbach hoch?

Mit 520 % liegt Mühlenbach auf Platz 103 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 90 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Mühlenbach den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 520 % gestiegen (+170 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Mühlenbach?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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