Zell am Harmersbach

BW
Baden-Württemberg Ortenaukreis PLZ 77736 8.068 Einwohner
Grundsteuer A 700 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 470 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +70 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Baden-Württemberg: Modifiziertes Bodenwertmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,91 ‰  |  Nichtwohnen: 1,30 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 08317146

Grundsteuer für Zell am Harmersbach berechnen
Auf einen Blick

So steht Zell am Harmersbach im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 470 % liegt Zell am Harmersbach auf Platz 152 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 85 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 323 %, Zell am Harmersbach liegt 147 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Ortenaukreis

Von den 51 Gemeinden im Kreis Ortenaukreis hat Zell am Harmersbach den 11.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 369 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 470 % gestiegen (+70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).

Rechenbeispiel für Zell am Harmersbach

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Zell am Harmersbach 470 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 323 €, also 147 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 282,00 € im Jahr bzw. 70,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 470 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,91 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 470 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Zell am Harmersbach.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Zell am Harmersbach

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 400 % 400 % –
2023 (vor der Reform) 400 % 400 % 0 %
2024 (vor der Reform) 400 % 400 % 0 %
2025 700 % 470 % +70 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ortenaukreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ortenaukreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
4 Haslach im Kinzigtal 7.189 648 % 2025
5 Oppenau 4.813 580 % 2025
6 Seebach 1.417 550 % 2025
7 Ottenhöfen im Schwarzwald 3.040 535 % 2025
8 Mühlenbach 1.635 520 % 2025
9 Oberharmersbach 2.405 514 % 2025
10 Steinach 3.884 480 % 2025
11 Zell am Harmersbach 8.068 470 % 2025
12 Kehl 39.708 460 % 2025
13 Nordrach 2.026 460 % 2025
14 Biberach 3.778 440 % 2025
15 Gengenbach 11.135 440 % 2025
16 Fischerbach 1.717 430 % 2025
17 Oberwolfach 2.499 430 % 2025
18 Hausach 5.815 420 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (51 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Zell am Harmersbach

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Zell am Harmersbach?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Zell am Harmersbach bei 470 %, für die Grundsteuer A bei 700 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Zell am Harmersbach hoch?

Mit 470 % liegt Zell am Harmersbach auf Platz 152 von 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 85 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Zell am Harmersbach den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 470 % gestiegen (+70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Zell am Harmersbach?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Baden-Württemberg gilt das Modifiziertes Bodenwertmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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