Nastätten

RP
Rheinland-Pfalz Rhein-Lahn-Kreis PLZ 56355 4.526 Einwohner
Grundsteuer A 345 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 615 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +150 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07141092

Grundsteuer für Nastätten berechnen
Auf einen Blick

So steht Nastätten im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 615 % liegt Nastätten auf Platz 154 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 93 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Nastätten liegt 129 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Rhein-Lahn-Kreis

Von den 137 Gemeinden im Kreis Rhein-Lahn-Kreis hat Nastätten den 32.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 535 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 615 % gestiegen (+250 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %).

Rechenbeispiel für Nastätten

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Nastätten 615 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 129 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 369,00 € im Jahr bzw. 92,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 615 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 615 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Nastätten.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Nastätten

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 365 % –
2023 (vor der Reform) 345 % 465 % +100 %
2024 (vor der Reform) 345 % 465 % 0 %
2025 – 615 % +150 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rhein-Lahn-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rhein-Lahn-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
25 Bettendorf 321 640 % 2025
26 Winterwerb 148 640 % 2025
27 Berg 254 635 % 2025
28 Hainau 168 635 % 2025
29 Bornich 907 634 % 2025
30 Kehlbach 174 630 % 2025
31 Reitzenhain 346 617 % 2025
32 Nastätten 4.526 615 % 2025
33 Oelsberg 562 610 % 2025
34 Kasdorf 228 600 % 2025
35 Oberbachheim 206 595 % 2025
36 Nievern 1.049 592 % 2025
37 Fachbach 1.293 590 % 2025
38 Marienfels 318 580 % 2025
39 Buch 609 575 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (137 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Nastätten

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Nastätten?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Nastätten bei 615 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Nastätten hoch?

Mit 615 % liegt Nastätten auf Platz 154 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 93 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Nastätten den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 615 % gestiegen (+250 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Nastätten?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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