Grundsteuer-Hebesatz Winterwerb
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Winterwerb (Rhein-Lahn-Kreis) in Rheinland-Pfalz.
Winterwerb
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07141140
So steht Winterwerb im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 640 % liegt Winterwerb auf Platz 127 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Winterwerb liegt 154 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Rhein-Lahn-Kreis
Von den 137 Gemeinden im Kreis Rhein-Lahn-Kreis hat Winterwerb den 25.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 535 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 640 % gestiegen (+275 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %).
Rechenbeispiel für Winterwerb
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Winterwerb 640 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 154 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 384,00 € im Jahr bzw. 96,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 640 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 640 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Winterwerb.
Hebesatz-Entwicklung in Winterwerb
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 365 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 345 % | 415 % | +50 % |
| 2024 (vor der Reform) | 345 % | 465 % | +50 % |
| 2025 | 585 % | 640 % | +175 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rhein-Lahn-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 19 | Reichenberg | 167 | 674 % | 2025 |
| 20 | Bogel | 821 | 650 % | 2025 |
| 21 | Eschbach | 173 | 650 % | 2025 |
| 22 | Nochern | 468 | 647 % | 2025 |
| 23 | Filsen | 648 | 646 % | 2025 |
| 24 | Hunzel | 246 | 645 % | 2025 |
| 25 | Bettendorf | 321 | 640 % | 2025 |
| 26 | Winterwerb | 148 | 640 % | 2025 |
| 27 | Berg | 254 | 635 % | 2025 |
| 28 | Hainau | 168 | 635 % | 2025 |
| 29 | Bornich | 907 | 634 % | 2025 |
| 30 | Kehlbach | 174 | 630 % | 2025 |
| 31 | Reitzenhain | 346 | 617 % | 2025 |
| 32 | Nastätten | 4.526 | 615 % | 2025 |
| 33 | Oelsberg | 562 | 610 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (137 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Winterwerb
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Winterwerb?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Winterwerb bei 640 %, für die Grundsteuer A bei 585 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Winterwerb hoch?
Mit 640 % liegt Winterwerb auf Platz 127 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Winterwerb den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 640 % gestiegen (+275 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Winterwerb?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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