Grundsteuer-Hebesatz Marienfels
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Marienfels (Rhein-Lahn-Kreis) in Rheinland-Pfalz.
Marienfels
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07141084
So steht Marienfels im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 580 % liegt Marienfels auf Platz 280 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 87 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Marienfels liegt 94 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Rhein-Lahn-Kreis
Von den 137 Gemeinden im Kreis Rhein-Lahn-Kreis hat Marienfels den 38.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 535 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 580 % gestiegen (+215 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %).
Rechenbeispiel für Marienfels
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Marienfels 580 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 94 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 348,00 € im Jahr bzw. 87,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 580 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 580 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Marienfels.
Hebesatz-Entwicklung in Marienfels
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 365 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 345 % | 465 % | +100 % |
| 2024 (vor der Reform) | 345 % | 465 % | 0 % |
| 2025 | 400 % | 580 % | +115 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rhein-Lahn-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 31 | Reitzenhain | 346 | 617 % | 2025 |
| 32 | Nastätten | 4.526 | 615 % | 2025 |
| 33 | Oelsberg | 562 | 610 % | 2025 |
| 34 | Kasdorf | 228 | 600 % | 2025 |
| 35 | Oberbachheim | 206 | 595 % | 2025 |
| 36 | Nievern | 1.049 | 592 % | 2025 |
| 37 | Fachbach | 1.293 | 590 % | 2025 |
| 38 | Marienfels | 318 | 580 % | 2025 |
| 39 | Buch | 609 | 575 % | 2025 |
| 40 | Holzhausen an der Haide | 1.204 | 575 % | 2025 |
| 41 | Lautert | 251 | 575 % | 2025 |
| 42 | Becheln | 662 | 570 % | 2025 |
| 43 | Nassau | 4.802 | 568 % | 2025 |
| 44 | Himmighofen | 331 | 560 % | 2025 |
| 45 | Rettershain | 292 | 550 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (137 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Marienfels
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Marienfels?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Marienfels bei 580 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Marienfels hoch?
Mit 580 % liegt Marienfels auf Platz 280 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 87 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Marienfels den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 580 % gestiegen (+215 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Marienfels?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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