Grundsteuer-Hebesatz Burgen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Burgen (Mayen-Koblenz) in Rheinland-Pfalz.
Burgen
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07137206
So steht Burgen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 723 % liegt Burgen auf Platz 37 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Burgen liegt 237 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Mayen-Koblenz
Von den 87 Gemeinden im Kreis Mayen-Koblenz hat Burgen den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 505 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 723 % gestiegen (+358 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 570 %).
Rechenbeispiel für Burgen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Burgen 723 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 237 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 433,80 € im Jahr bzw. 108,45 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 723 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 723 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Burgen.
Hebesatz-Entwicklung in Burgen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 365 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 345 % | 570 % | +205 % |
| 2024 (vor der Reform) | 345 % | 570 % | 0 % |
| 2025 | – | 723 % | +153 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mayen-Koblenz
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Burgen | 762 | 723 % | 2025 |
| 2 | Rhens | 2.928 | 703 % | 2025 |
| 3 | Alken | 697 | 700 % | 2025 |
| 4 | Oberfell | 1.139 | 700 % | 2025 |
| 5 | Wolken | 1.132 | 700 % | 2025 |
| 6 | Vallendar | 9.046 | 670 % | 2025 |
| 7 | Urbar | 3.189 | 669 % | 2025 |
| 8 | Brodenbach | 669 | 655 % | 2025 |
| 9 | Weitersburg | 2.472 | 655 % | 2025 |
| 10 | Bendorf | 17.661 | 650 % | 2025 |
| 11 | Dieblich | 2.569 | 620 % | 2025 |
| 12 | Mayen | 19.794 | 610 % | 2025 |
| 13 | Brey | 1.482 | 600 % | 2025 |
| 14 | Niederwerth | 1.256 | 600 % | 2025 |
| 15 | Mendig | 9.017 | 593 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (87 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Burgen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Burgen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Burgen bei 723 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Burgen hoch?
Mit 723 % liegt Burgen auf Platz 37 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 98 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Burgen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 723 % gestiegen (+358 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 570 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Burgen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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