Gelsenkirchen

NW
Nordrhein-Westfalen PLZ 45879 266.199 Einwohner
Grundsteuer A 498 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 696 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +21 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05513000

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Gelsenkirchen berechnen
Auf einen Blick

So steht Gelsenkirchen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 696 % liegt Gelsenkirchen auf Platz 186 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 53 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Gelsenkirchen liegt 15 Prozentpunkte darunter.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 675 % auf 696 % gestiegen (+21 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 675 %).

Rechenbeispiel für Gelsenkirchen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Gelsenkirchen 696 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 15 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 417,60 € im Jahr bzw. 104,40 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 696 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 696 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Gelsenkirchen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Gelsenkirchen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 338 % 675 % –
2023 (vor der Reform) 338 % 675 % 0 %
2024 (vor der Reform) 338 % 675 % 0 %
2025 498 % 696 % +21 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Vergleich

Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen

Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
Mönchengladbach 267.176 792 % 2026
Aachen 263.703 637 % 2025
Krefeld 230.738 506 % 2025
Münster 306.368 410 % 2025
Oberhausen 213.178 727 % 2025
Bonn 323.587 680 % 2026

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Häufige Fragen

Grundsteuer in Gelsenkirchen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Gelsenkirchen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Gelsenkirchen bei 696 %, für die Grundsteuer A bei 498 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Gelsenkirchen hoch?

Mit 696 % liegt Gelsenkirchen auf Platz 186 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 53 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Gelsenkirchen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 675 % auf 696 % gestiegen (+21 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 675 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Gelsenkirchen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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