Grundsteuer-Hebesatz Gelsenkirchen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Gelsenkirchen in Nordrhein-Westfalen.
Gelsenkirchen
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05513000
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Gelsenkirchen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 696 % liegt Gelsenkirchen auf Platz 186 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 53 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Gelsenkirchen liegt 15 Prozentpunkte darunter.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 675 % auf 696 % gestiegen (+21 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 675 %).
Rechenbeispiel für Gelsenkirchen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Gelsenkirchen 696 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 15 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 417,60 € im Jahr bzw. 104,40 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 696 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 696 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Gelsenkirchen.
Hebesatz-Entwicklung in Gelsenkirchen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 338 % | 675 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 338 % | 675 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 338 % | 675 % | 0 % |
| 2025 | 498 % | 696 % | +21 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen
| Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|
| Mönchengladbach | 267.176 | 792 % | 2026 |
| Aachen | 263.703 | 637 % | 2025 |
| Krefeld | 230.738 | 506 % | 2025 |
| Münster | 306.368 | 410 % | 2025 |
| Oberhausen | 213.178 | 727 % | 2025 |
| Bonn | 323.587 | 680 % | 2026 |
Grundsteuer in Gelsenkirchen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Gelsenkirchen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Gelsenkirchen bei 696 %, für die Grundsteuer A bei 498 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Gelsenkirchen hoch?
Mit 696 % liegt Gelsenkirchen auf Platz 186 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 53 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Gelsenkirchen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 675 % auf 696 % gestiegen (+21 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 675 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Gelsenkirchen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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