Grundsteuer-Hebesatz Kall
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Kall (Euskirchen) in Nordrhein-Westfalen.
Kall
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05366024
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Kall im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 793 % liegt Kall auf Platz 111 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 72 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Kall liegt 82 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Euskirchen
Von den 11 Gemeinden im Kreis Euskirchen hat Kall den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 773 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 555 % auf 793 % gestiegen (+238 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 590 %).
Rechenbeispiel für Kall
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Kall 793 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 82 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 475,80 € im Jahr bzw. 118,95 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 793 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 793 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Kall.
Hebesatz-Entwicklung in Kall
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 555 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 555 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 350 % | 555 % | 0 % |
| 2025 | 243 % | 590 % | +35 % |
| 2026 | – | 793 % | +203 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Euskirchen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Schleiden | 13.390 | 1008 % | 2026 |
| 2 | Bad Münstereifel | 18.375 | 900 % | 2025 |
| 3 | Hellenthal | 7.783 | 845 % | 2026 |
| 4 | Zülpich | 21.906 | 831 % | 2026 |
| 5 | Blankenheim | 8.382 | 800 % | 2026 |
| 6 | Mechernich | 29.116 | 800 % | 2026 |
| 7 | Kall | 11.133 | 793 % | 2026 |
| 8 | Weilerswist | 18.920 | 692 % | 2026 |
| 9 | Nettersheim | 8.216 | 680 % | 2026 |
| 10 | Dahlem | 4.438 | 654 % | 2026 |
| 11 | Euskirchen | 59.977 | 497 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (11 Gemeinden).
Grundsteuer in Kall
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Kall?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Kall bei 793 %, für die Grundsteuer A bei 243 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Kall hoch?
Mit 793 % liegt Kall auf Platz 111 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 72 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Kall den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 555 % auf 793 % gestiegen (+238 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 590 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Kall?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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