Grundsteuer-Hebesatz Bad Münstereifel
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Bad Münstereifel (Euskirchen) in Nordrhein-Westfalen.
Bad Münstereifel
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05366004
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Bad Münstereifel im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 900 % liegt Bad Münstereifel auf Platz 52 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 87 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Bad Münstereifel liegt 189 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Euskirchen
Von den 11 Gemeinden im Kreis Euskirchen hat Bad Münstereifel den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 773 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 635 % auf 900 % gestiegen (+265 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 695 %).
Rechenbeispiel für Bad Münstereifel
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bad Münstereifel 900 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 189 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 540,00 € im Jahr bzw. 135,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 900 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 900 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bad Münstereifel.
Hebesatz-Entwicklung in Bad Münstereifel
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 420 % | 635 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 420 % | 695 % | +60 % |
| 2024 (vor der Reform) | 470 % | 695 % | 0 % |
| 2025 | 355 % | 900 % | +205 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Euskirchen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Schleiden | 13.390 | 1008 % | 2026 |
| 2 | Bad Münstereifel | 18.375 | 900 % | 2025 |
| 3 | Hellenthal | 7.783 | 845 % | 2026 |
| 4 | Zülpich | 21.906 | 831 % | 2026 |
| 5 | Blankenheim | 8.382 | 800 % | 2026 |
| 6 | Mechernich | 29.116 | 800 % | 2026 |
| 7 | Kall | 11.133 | 793 % | 2026 |
| 8 | Weilerswist | 18.920 | 692 % | 2026 |
| 9 | Nettersheim | 8.216 | 680 % | 2026 |
| 10 | Dahlem | 4.438 | 654 % | 2026 |
| 11 | Euskirchen | 59.977 | 497 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (11 Gemeinden).
Grundsteuer in Bad Münstereifel
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bad Münstereifel?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bad Münstereifel bei 900 %, für die Grundsteuer A bei 355 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Bad Münstereifel hoch?
Mit 900 % liegt Bad Münstereifel auf Platz 52 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 87 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Bad Münstereifel den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 635 % auf 900 % gestiegen (+265 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 695 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bad Münstereifel?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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