Euskirchen

NW
Nordrhein-Westfalen Euskirchen PLZ 53879 59.977 Einwohner
Grundsteuer A 412 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 497 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +1 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05366016

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Euskirchen berechnen
Auf einen Blick

So steht Euskirchen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 497 % liegt Euskirchen auf Platz 372 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 6 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Euskirchen liegt 214 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Euskirchen

Von den 11 Gemeinden im Kreis Euskirchen hat Euskirchen den 11.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 773 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 496 % auf 497 % gestiegen (+1 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 496 %).

Rechenbeispiel für Euskirchen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Euskirchen 497 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 214 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 298,20 € im Jahr bzw. 74,55 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 497 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 497 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Euskirchen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Euskirchen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 292 % 496 % –
2023 (vor der Reform) 292 % 496 % 0 %
2024 (vor der Reform) 292 % 496 % 0 %
2025 412 % 497 % +1 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Euskirchen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Euskirchen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Schleiden 13.390 1008 % 2026
2 Bad Münstereifel 18.375 900 % 2025
3 Hellenthal 7.783 845 % 2026
4 Zülpich 21.906 831 % 2026
5 Blankenheim 8.382 800 % 2026
6 Mechernich 29.116 800 % 2026
7 Kall 11.133 793 % 2026
8 Weilerswist 18.920 692 % 2026
9 Nettersheim 8.216 680 % 2026
10 Dahlem 4.438 654 % 2026
11 Euskirchen 59.977 497 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (11 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Euskirchen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Euskirchen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Euskirchen bei 497 %, für die Grundsteuer A bei 412 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Euskirchen hoch?

Mit 497 % liegt Euskirchen auf Platz 372 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 6 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Euskirchen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 496 % auf 497 % gestiegen (+1 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 496 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Euskirchen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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