Hellenthal

NW
Nordrhein-Westfalen Euskirchen PLZ 53940 7.783 Einwohner
Grundsteuer A 370 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 845 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +95 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05366020

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Hellenthal berechnen
Auf einen Blick

So steht Hellenthal im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 845 % liegt Hellenthal auf Platz 81 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Hellenthal liegt 134 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Euskirchen

Von den 11 Gemeinden im Kreis Euskirchen hat Hellenthal den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 773 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 595 % auf 845 % gestiegen (+250 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 750 %).

Rechenbeispiel für Hellenthal

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hellenthal 845 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 134 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 507,00 € im Jahr bzw. 126,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 845 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 845 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hellenthal.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Hellenthal

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 555 % 595 % –
2023 (vor der Reform) 555 % 595 % 0 %
2024 (vor der Reform) 555 % 595 % 0 %
2025 370 % 750 % +155 %
2026 – 845 % +95 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Euskirchen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Euskirchen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Schleiden 13.390 1008 % 2026
2 Bad Münstereifel 18.375 900 % 2025
3 Hellenthal 7.783 845 % 2026
4 Zülpich 21.906 831 % 2026
5 Blankenheim 8.382 800 % 2026
6 Mechernich 29.116 800 % 2026
7 Kall 11.133 793 % 2026
8 Weilerswist 18.920 692 % 2026
9 Nettersheim 8.216 680 % 2026
10 Dahlem 4.438 654 % 2026
11 Euskirchen 59.977 497 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (11 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Hellenthal

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hellenthal?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hellenthal bei 845 %, für die Grundsteuer A bei 370 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Hellenthal hoch?

Mit 845 % liegt Hellenthal auf Platz 81 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Hellenthal den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 595 % auf 845 % gestiegen (+250 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 750 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hellenthal?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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