Grundsteuer-Hebesatz Hellenthal
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Hellenthal (Euskirchen) in Nordrhein-Westfalen.
Hellenthal
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05366020
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Hellenthal im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 845 % liegt Hellenthal auf Platz 81 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Hellenthal liegt 134 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Euskirchen
Von den 11 Gemeinden im Kreis Euskirchen hat Hellenthal den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 773 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 595 % auf 845 % gestiegen (+250 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 750 %).
Rechenbeispiel für Hellenthal
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hellenthal 845 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 134 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 507,00 € im Jahr bzw. 126,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 845 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 845 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hellenthal.
Hebesatz-Entwicklung in Hellenthal
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 555 % | 595 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 555 % | 595 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 555 % | 595 % | 0 % |
| 2025 | 370 % | 750 % | +155 % |
| 2026 | – | 845 % | +95 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Euskirchen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Schleiden | 13.390 | 1008 % | 2026 |
| 2 | Bad Münstereifel | 18.375 | 900 % | 2025 |
| 3 | Hellenthal | 7.783 | 845 % | 2026 |
| 4 | Zülpich | 21.906 | 831 % | 2026 |
| 5 | Blankenheim | 8.382 | 800 % | 2026 |
| 6 | Mechernich | 29.116 | 800 % | 2026 |
| 7 | Kall | 11.133 | 793 % | 2026 |
| 8 | Weilerswist | 18.920 | 692 % | 2026 |
| 9 | Nettersheim | 8.216 | 680 % | 2026 |
| 10 | Dahlem | 4.438 | 654 % | 2026 |
| 11 | Euskirchen | 59.977 | 497 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (11 Gemeinden).
Grundsteuer in Hellenthal
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hellenthal?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hellenthal bei 845 %, für die Grundsteuer A bei 370 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Hellenthal hoch?
Mit 845 % liegt Hellenthal auf Platz 81 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Hellenthal den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 595 % auf 845 % gestiegen (+250 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 750 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hellenthal?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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