Grundsteuer-Hebesatz Winsen (Luhe)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Winsen (Luhe) (Harburg) in Niedersachsen.
Winsen (Luhe)
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03353040
So steht Winsen (Luhe) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 430 % liegt Winsen (Luhe) auf Platz 126 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 86 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Winsen (Luhe) liegt 115 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Harburg
Von den 42 Gemeinden im Kreis Harburg hat Winsen (Luhe) den 5.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 355 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 430 % gestiegen (+50 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).
Rechenbeispiel für Winsen (Luhe)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Winsen (Luhe) 430 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 115 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 258,00 € im Jahr bzw. 64,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 430 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 430 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Winsen (Luhe).
Hebesatz-Entwicklung in Winsen (Luhe)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 380 % | 380 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 380 % | 380 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 400 % | 400 % | +20 % |
| 2025 | 430 % | 430 % | +30 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Harburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Neu Wulmstorf | 23.552 | 560 % | 2024 |
| 2 | Jesteburg | 7.758 | 490 % | 2025 |
| 3 | Bendestorf | 2.329 | 450 % | 2025 |
| 4 | Tostedt | 14.411 | 439 % | 2025 |
| 5 | Winsen (Luhe) | 37.050 | 430 % | 2025 |
| 6 | Buchholz i. d. Nordheide | 41.636 | 415 % | 2025 |
| 7 | Seevetal | 44.091 | 410 % | 2024 |
| 8 | Hanstedt | 6.320 | 400 % | 2025 |
| 9 | Moisburg | 2.078 | 400 % | 2025 |
| 10 | Rosengarten | 13.946 | 400 % | 2025 |
| 11 | Stelle | 12.082 | 400 % | 2024 |
| 12 | Salzhausen | 4.914 | 390 % | 2025 |
| 13 | Tespe | 4.800 | 389 % | 2025 |
| 14 | Egestorf | 2.674 | 387 % | 2025 |
| 15 | Hollenstedt | 3.769 | 380 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (42 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Winsen (Luhe)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Winsen (Luhe)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Winsen (Luhe) bei 430 %, für die Grundsteuer A bei 430 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Winsen (Luhe) hoch?
Mit 430 % liegt Winsen (Luhe) auf Platz 126 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 86 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Winsen (Luhe) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 430 % gestiegen (+50 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Winsen (Luhe)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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