Buchholz i. d. Nordheide

NI
Niedersachsen Harburg PLZ 21244 41.636 Einwohner
Grundsteuer A 415 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 415 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +15 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03353005

Grundsteuer für Buchholz i. d. Nordheide berechnen
Auf einen Blick

So steht Buchholz i. d. Nordheide im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 415 % liegt Buchholz i. d. Nordheide auf Platz 152 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 84 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Buchholz i. d. Nordheide liegt 100 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Harburg

Von den 42 Gemeinden im Kreis Harburg hat Buchholz i. d. Nordheide den 6.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 355 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 415 % gestiegen (+15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).

Rechenbeispiel für Buchholz i. d. Nordheide

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Buchholz i. d. Nordheide 415 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 100 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 249,00 € im Jahr bzw. 62,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 415 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 415 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Buchholz i. d. Nordheide.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Buchholz i. d. Nordheide

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 365 % 400 % –
2023 (vor der Reform) 365 % 400 % 0 %
2024 (vor der Reform) 365 % 400 % 0 %
2025 415 % 415 % +15 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Harburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Harburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Neu Wulmstorf 23.552 560 % 2024
2 Jesteburg 7.758 490 % 2025
3 Bendestorf 2.329 450 % 2025
4 Tostedt 14.411 439 % 2025
5 Winsen (Luhe) 37.050 430 % 2025
6 Buchholz i. d. Nordheide 41.636 415 % 2025
7 Seevetal 44.091 410 % 2024
8 Hanstedt 6.320 400 % 2025
9 Moisburg 2.078 400 % 2025
10 Rosengarten 13.946 400 % 2025
11 Stelle 12.082 400 % 2024
12 Salzhausen 4.914 390 % 2025
13 Tespe 4.800 389 % 2025
14 Egestorf 2.674 387 % 2025
15 Hollenstedt 3.769 380 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (42 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Buchholz i. d. Nordheide

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Buchholz i. d. Nordheide?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Buchholz i. d. Nordheide bei 415 %, für die Grundsteuer A bei 415 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Buchholz i. d. Nordheide hoch?

Mit 415 % liegt Buchholz i. d. Nordheide auf Platz 152 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 84 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Buchholz i. d. Nordheide den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 415 % gestiegen (+15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Buchholz i. d. Nordheide?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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