Sulingen

NI
Niedersachsen Diepholz PLZ 27232 13.378 Einwohner
Grundsteuer A 410 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 410 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03251040

Grundsteuer für Sulingen berechnen
Auf einen Blick

So steht Sulingen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 410 % liegt Sulingen auf Platz 159 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 82 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Sulingen liegt 95 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Diepholz

Von den 45 Gemeinden im Kreis Diepholz hat Sulingen den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 262 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Sulingen unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Sulingen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Sulingen 410 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 95 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 246,00 € im Jahr bzw. 61,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 410 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 410 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Sulingen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Sulingen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 410 % 410 % –
2023 (vor der Reform) 410 % 410 % 0 %
2024 (vor der Reform) 410 % 410 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Diepholz

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Diepholz

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Weyhe 31.004 476 % 2025
2 Lemförde, Flecken 3.454 425 % 2025
3 Diepholz 17.677 410 % 2024
4 Sulingen 13.378 410 % 2024
5 Stuhr 34.052 396 % 2025
6 Twistringen 13.166 395 % 2024
7 Bassum 16.617 390 % 2024
8 Quernheim 503 375 % 2025
9 Lembruch 1.275 345 % 2025
10 Syke 25.301 335 % 2025
11 Stemshorn 725 315 % 2025
12 Barnstorf, Flecken 6.757 314 % 2025
13 Hüde 1.237 305 % 2025
14 Drebber 2.942 284 % 2025
15 Marl 723 275 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (45 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Sulingen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Sulingen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Sulingen bei 410 %, für die Grundsteuer A bei 410 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Sulingen hoch?

Mit 410 % liegt Sulingen auf Platz 159 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 82 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Sulingen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Sulingen unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Sulingen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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