Lemförde, Flecken

NI
Niedersachsen Diepholz PLZ 49448 3.454 Einwohner
Grundsteuer A 425 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 425 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +25 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03251023

Grundsteuer für Lemförde, Flecken berechnen
Auf einen Blick

So steht Lemförde, Flecken im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 425 % liegt Lemförde, Flecken auf Platz 133 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 86 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Lemförde, Flecken liegt 110 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Diepholz

Von den 45 Gemeinden im Kreis Diepholz hat Lemförde, Flecken den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 262 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 425 % gestiegen (+25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).

Rechenbeispiel für Lemförde, Flecken

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Lemförde, Flecken 425 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 110 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 255,00 € im Jahr bzw. 63,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 425 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 425 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Lemförde, Flecken.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Lemförde, Flecken

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 400 % 400 % –
2023 (vor der Reform) 400 % 400 % 0 %
2024 (vor der Reform) 400 % 400 % 0 %
2025 425 % 425 % +25 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Diepholz

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Diepholz

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Weyhe 31.004 476 % 2025
2 Lemförde, Flecken 3.454 425 % 2025
3 Diepholz 17.677 410 % 2024
4 Sulingen 13.378 410 % 2024
5 Stuhr 34.052 396 % 2025
6 Twistringen 13.166 395 % 2024
7 Bassum 16.617 390 % 2024
8 Quernheim 503 375 % 2025
9 Lembruch 1.275 345 % 2025
10 Syke 25.301 335 % 2025
11 Stemshorn 725 315 % 2025
12 Barnstorf, Flecken 6.757 314 % 2025
13 Hüde 1.237 305 % 2025
14 Drebber 2.942 284 % 2025
15 Marl 723 275 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (45 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Lemförde, Flecken

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lemförde, Flecken?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Lemförde, Flecken bei 425 %, für die Grundsteuer A bei 425 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Lemförde, Flecken hoch?

Mit 425 % liegt Lemförde, Flecken auf Platz 133 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 86 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Lemförde, Flecken den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 425 % gestiegen (+25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Lemförde, Flecken?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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