Grundsteuer-Hebesatz Freden (Leine)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Freden (Leine) (Hildesheim) in Niedersachsen.
Freden (Leine)
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03254042
So steht Freden (Leine) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 325 % liegt Freden (Leine) auf Platz 373 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 60 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Freden (Leine) liegt 10 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Hildesheim
Von den 20 Gemeinden im Kreis Hildesheim hat Freden (Leine) den 16.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 411 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 500 % auf 325 % gesunken (-175 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 500 %).
Rechenbeispiel für Freden (Leine)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Freden (Leine) 325 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 10 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 195,00 € im Jahr bzw. 48,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 325 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 325 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Freden (Leine).
Hebesatz-Entwicklung in Freden (Leine)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 500 % | 500 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 500 % | 500 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 500 % | 500 % | 0 % |
| 2025 | – | 325 % | -175 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Hildesheim
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 6 | Alfeld (Leine) | 17.991 | 459 % | 2025 |
| 7 | Giesen | 9.285 | 420 % | 2025 |
| 8 | Harsum | 10.756 | 420 % | 2025 |
| 9 | Söhlde | 7.487 | 420 % | 2024 |
| 10 | Holle | 6.514 | 400 % | 2024 |
| 11 | Schellerten | 7.510 | 393 % | 2025 |
| 12 | Nordstemmen | 11.800 | 370 % | 2025 |
| 13 | Gronau (Leine) | 10.459 | 356 % | 2025 |
| 14 | Bockenem | 9.362 | 350 % | 2025 |
| 15 | Lamspringe | 5.377 | 335 % | 2025 |
| 16 | Freden (Leine) | 4.477 | 325 % | 2025 |
| 17 | Elze | 8.777 | 291 % | 2025 |
| 18 | Sibbesse | 5.301 | 290 % | 2025 |
| 19 | Duingen, Flecken | 4.647 | 283 % | 2025 |
| 20 | Eime, Flecken | 2.558 | 252 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (20 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Freden (Leine)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Freden (Leine)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Freden (Leine) bei 325 %, für die Grundsteuer A bei 500 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Freden (Leine) hoch?
Mit 325 % liegt Freden (Leine) auf Platz 373 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 60 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Freden (Leine) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 500 % auf 325 % gesunken (-175 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 500 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Freden (Leine)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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