Söhlde

NI
Niedersachsen Hildesheim PLZ 31185 7.487 Einwohner
Grundsteuer A 420 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 420 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03254032

Grundsteuer für Söhlde berechnen
Auf einen Blick

So steht Söhlde im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 420 % liegt Söhlde auf Platz 138 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 84 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Söhlde liegt 105 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Hildesheim

Von den 20 Gemeinden im Kreis Hildesheim hat Söhlde den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 411 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Söhlde unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Söhlde

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Söhlde 420 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 105 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 252,00 € im Jahr bzw. 63,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 420 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 420 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Söhlde.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Söhlde

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 420 % 420 % –
2023 (vor der Reform) 420 % 420 % 0 %
2024 (vor der Reform) 420 % 420 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Hildesheim

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Hildesheim

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
2 Algermissen 7.704 553 % 2025
3 Bad Salzdetfurth 12.970 532 % 2025
4 Diekholzen 5.948 470 % 2025
5 Sarstedt 19.483 470 % 2025
6 Alfeld (Leine) 17.991 459 % 2025
7 Giesen 9.285 420 % 2025
8 Harsum 10.756 420 % 2025
9 Söhlde 7.487 420 % 2024
10 Holle 6.514 400 % 2024
11 Schellerten 7.510 393 % 2025
12 Nordstemmen 11.800 370 % 2025
13 Gronau (Leine) 10.459 356 % 2025
14 Bockenem 9.362 350 % 2025
15 Lamspringe 5.377 335 % 2025
16 Freden (Leine) 4.477 325 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (20 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Söhlde

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Söhlde?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Söhlde bei 420 %, für die Grundsteuer A bei 420 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Söhlde hoch?

Mit 420 % liegt Söhlde auf Platz 138 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 84 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Söhlde den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Söhlde unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Söhlde?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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