Eime, Flecken

NI
Niedersachsen Hildesheim PLZ 31036 2.558 Einwohner
Grundsteuer A 554 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 252 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -138 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03254013

Grundsteuer für Eime, Flecken berechnen
Auf einen Blick

So steht Eime, Flecken im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 252 % liegt Eime, Flecken auf Platz 634 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 33 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Eime, Flecken liegt 63 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Hildesheim

Von den 20 Gemeinden im Kreis Hildesheim hat Eime, Flecken den 20.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 411 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 252 % gesunken (-98 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %).

Rechenbeispiel für Eime, Flecken

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Eime, Flecken 252 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 63 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 151,20 € im Jahr bzw. 37,80 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 252 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 252 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Eime, Flecken.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Eime, Flecken

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 350 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 350 % 350 % 0 %
2024 (vor der Reform) 390 % 390 % +40 %
2025 554 % 252 % -138 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Hildesheim

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Hildesheim

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
6 Alfeld (Leine) 17.991 459 % 2025
7 Giesen 9.285 420 % 2025
8 Harsum 10.756 420 % 2025
9 Söhlde 7.487 420 % 2024
10 Holle 6.514 400 % 2024
11 Schellerten 7.510 393 % 2025
12 Nordstemmen 11.800 370 % 2025
13 Gronau (Leine) 10.459 356 % 2025
14 Bockenem 9.362 350 % 2025
15 Lamspringe 5.377 335 % 2025
16 Freden (Leine) 4.477 325 % 2025
17 Elze 8.777 291 % 2025
18 Sibbesse 5.301 290 % 2025
19 Duingen, Flecken 4.647 283 % 2025
20 Eime, Flecken 2.558 252 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (20 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Eime, Flecken

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Eime, Flecken?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Eime, Flecken bei 252 %, für die Grundsteuer A bei 554 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Eime, Flecken hoch?

Mit 252 % liegt Eime, Flecken auf Platz 634 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 33 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Eime, Flecken den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 252 % gesunken (-98 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Eime, Flecken?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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