Grundsteuer-Hebesatz Bredenfelde
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Bredenfelde (Mecklenburgische Seenplatte) in Mecklenburg-Vorpommern.
Bredenfelde
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13071015
So steht Bredenfelde im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 464 % liegt Bredenfelde auf Platz 118 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 84 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Bredenfelde liegt 69 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Von den 146 Gemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte hat Bredenfelde den 30.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 422 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 464 % gestiegen (+54 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %).
Rechenbeispiel für Bredenfelde
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bredenfelde 464 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 69 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 278,40 € im Jahr bzw. 69,60 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 464 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 464 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bredenfelde.
Hebesatz-Entwicklung in Bredenfelde
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 340 % | 410 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 340 % | 410 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 340 % | 410 % | 0 % |
| 2025 | 443 % | 464 % | +54 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 23 | Wolde | 537 | 479 % | 2025 |
| 24 | Jürgenstorf | 862 | 478 % | 2025 |
| 25 | Blumenholz | 757 | 470 % | 2025 |
| 26 | Godendorf | 241 | 470 % | 2025 |
| 27 | Burow | 838 | 465 % | 2025 |
| 28 | Lärz | 478 | 465 % | 2025 |
| 29 | Möllenbeck | 777 | 465 % | 2025 |
| 30 | Bredenfelde | 173 | 464 % | 2025 |
| 31 | Brunn | 1.023 | 460 % | 2025 |
| 32 | Sponholz | 705 | 460 % | 2025 |
| 33 | Neukalen, Peenestadt | 1.766 | 455 % | 2025 |
| 34 | Groß Kelle | 107 | 454 % | 2025 |
| 35 | Grabowhöfe | 1.282 | 450 % | 2024 |
| 36 | Kargow | 615 | 450 % | 2025 |
| 37 | Möllenhagen | 1.568 | 450 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (146 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Bredenfelde
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bredenfelde?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bredenfelde bei 464 %, für die Grundsteuer A bei 443 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Bredenfelde hoch?
Mit 464 % liegt Bredenfelde auf Platz 118 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 84 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Bredenfelde den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 464 % gestiegen (+54 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bredenfelde?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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