Groß Kelle

MV
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburgische Seenplatte PLZ 17207 107 Einwohner
Grundsteuer A 269 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 454 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +66 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13071053

Grundsteuer für Groß Kelle berechnen
Auf einen Blick

So steht Groß Kelle im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 454 % liegt Groß Kelle auf Platz 129 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 82 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Groß Kelle liegt 59 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Von den 146 Gemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte hat Groß Kelle den 34.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 422 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 454 % gestiegen (+154 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 388 %).

Rechenbeispiel für Groß Kelle

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Groß Kelle 454 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 59 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 272,40 € im Jahr bzw. 68,10 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 454 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 454 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Groß Kelle.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Groß Kelle

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 280 % 300 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 350 % +50 %
2024 (vor der Reform) 323 % 388 % +38 %
2025 269 % 454 % +66 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
27 Burow 838 465 % 2025
28 Lärz 478 465 % 2025
29 Möllenbeck 777 465 % 2025
30 Bredenfelde 173 464 % 2025
31 Brunn 1.023 460 % 2025
32 Sponholz 705 460 % 2025
33 Neukalen, Peenestadt 1.766 455 % 2025
34 Groß Kelle 107 454 % 2025
35 Grabowhöfe 1.282 450 % 2024
36 Kargow 615 450 % 2025
37 Möllenhagen 1.568 450 % 2025
38 Sommersdorf 266 450 % 2025
39 Staven 340 450 % 2025
40 Voigtsdorf 96 450 % 2025
41 Wokuhl-Dabelow 566 450 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (146 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Groß Kelle

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Groß Kelle?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Groß Kelle bei 454 %, für die Grundsteuer A bei 269 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Groß Kelle hoch?

Mit 454 % liegt Groß Kelle auf Platz 129 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 82 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Groß Kelle den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 454 % gestiegen (+154 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 388 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Groß Kelle?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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