Grundsteuer-Hebesatz Möllenhagen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Möllenhagen (Mecklenburgische Seenplatte) in Mecklenburg-Vorpommern.
Möllenhagen
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13071101
So steht Möllenhagen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 450 % liegt Möllenhagen auf Platz 131 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Möllenhagen liegt 55 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Von den 146 Gemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte hat Möllenhagen den 35.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 422 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 409 % auf 450 % gestiegen (+41 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 419 %).
Rechenbeispiel für Möllenhagen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Möllenhagen 450 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 55 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 270,00 € im Jahr bzw. 67,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 450 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 450 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Möllenhagen.
Hebesatz-Entwicklung in Möllenhagen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 361 % | 409 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 364 % | 414 % | +5 % |
| 2024 (vor der Reform) | 368 % | 419 % | +5 % |
| 2025 | 383 % | 450 % | +31 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 30 | Bredenfelde | 173 | 464 % | 2025 |
| 31 | Brunn | 1.023 | 460 % | 2025 |
| 32 | Sponholz | 705 | 460 % | 2025 |
| 33 | Neukalen, Peenestadt | 1.766 | 455 % | 2025 |
| 34 | Groß Kelle | 107 | 454 % | 2025 |
| 35 | Grabowhöfe | 1.282 | 450 % | 2024 |
| 36 | Kargow | 615 | 450 % | 2025 |
| 37 | Möllenhagen | 1.568 | 450 % | 2025 |
| 38 | Sommersdorf | 266 | 450 % | 2025 |
| 39 | Staven | 340 | 450 % | 2025 |
| 40 | Voigtsdorf | 96 | 450 % | 2025 |
| 41 | Wokuhl-Dabelow | 566 | 450 % | 2025 |
| 42 | Galenbeck | 1.068 | 446 % | 2025 |
| 43 | Gielow | 1.100 | 445 % | 2025 |
| 44 | Ritzerow | 360 | 445 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (146 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Möllenhagen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Möllenhagen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Möllenhagen bei 450 %, für die Grundsteuer A bei 383 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Möllenhagen hoch?
Mit 450 % liegt Möllenhagen auf Platz 131 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Möllenhagen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 409 % auf 450 % gestiegen (+41 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 419 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Möllenhagen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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