Grundsteuer-Hebesatz Brunn
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Brunn (Mecklenburgische Seenplatte) in Mecklenburg-Vorpommern.
Brunn
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13071019
So steht Brunn im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 460 % liegt Brunn auf Platz 119 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 83 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Brunn liegt 65 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Von den 146 Gemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte hat Brunn den 31.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 422 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 460 % gestiegen (+55 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 405 %).
Rechenbeispiel für Brunn
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Brunn 460 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 65 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 276,00 € im Jahr bzw. 69,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 460 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 460 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Brunn.
Hebesatz-Entwicklung in Brunn
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 355 % | 405 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 355 % | 405 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 355 % | 405 % | 0 % |
| 2025 | 300 % | 460 % | +55 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 24 | Jürgenstorf | 862 | 478 % | 2025 |
| 25 | Blumenholz | 757 | 470 % | 2025 |
| 26 | Godendorf | 241 | 470 % | 2025 |
| 27 | Burow | 838 | 465 % | 2025 |
| 28 | Lärz | 478 | 465 % | 2025 |
| 29 | Möllenbeck | 777 | 465 % | 2025 |
| 30 | Bredenfelde | 173 | 464 % | 2025 |
| 31 | Brunn | 1.023 | 460 % | 2025 |
| 32 | Sponholz | 705 | 460 % | 2025 |
| 33 | Neukalen, Peenestadt | 1.766 | 455 % | 2025 |
| 34 | Groß Kelle | 107 | 454 % | 2025 |
| 35 | Grabowhöfe | 1.282 | 450 % | 2024 |
| 36 | Kargow | 615 | 450 % | 2025 |
| 37 | Möllenhagen | 1.568 | 450 % | 2025 |
| 38 | Sommersdorf | 266 | 450 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (146 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Brunn
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Brunn?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Brunn bei 460 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Brunn hoch?
Mit 460 % liegt Brunn auf Platz 119 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 83 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Brunn den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 405 % auf 460 % gestiegen (+55 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 405 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Brunn?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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