Wolde

MV
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburgische Seenplatte PLZ 17091 537 Einwohner
Grundsteuer A 355 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 479 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +73 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13071163

Grundsteuer für Wolde berechnen
Auf einen Blick

So steht Wolde im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 479 % liegt Wolde auf Platz 94 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 87 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Wolde liegt 84 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Von den 146 Gemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte hat Wolde den 22.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 422 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 406 % auf 479 % gestiegen (+73 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 406 %).

Rechenbeispiel für Wolde

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wolde 479 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 84 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 287,40 € im Jahr bzw. 71,85 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 479 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 479 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wolde.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Wolde

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 349 % 406 % –
2023 (vor der Reform) 355 % 406 % 0 %
2024 (vor der Reform) 355 % 406 % 0 %
2025 – 479 % +73 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
16 Penzlin 4.036 490 % 2025
17 Ankershagen, Schliemanngemeinde 505 486 % 2025
18 Klein Vielen 656 485 % 2025
19 Walow 501 482 % 2025
20 Carpin 773 480 % 2025
21 Hohenzieritz 430 480 % 2025
22 Kittendorf 269 479 % 2025
23 Wolde 537 479 % 2025
24 Jürgenstorf 862 478 % 2025
25 Blumenholz 757 470 % 2025
26 Godendorf 241 470 % 2025
27 Burow 838 465 % 2025
28 Lärz 478 465 % 2025
29 Möllenbeck 777 465 % 2025
30 Bredenfelde 173 464 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (146 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Wolde

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wolde?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wolde bei 479 %, für die Grundsteuer A bei 355 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Wolde hoch?

Mit 479 % liegt Wolde auf Platz 94 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 87 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Wolde den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 406 % auf 479 % gestiegen (+73 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 406 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wolde?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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