Grundsteuer-Hebesatz Besitz
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Besitz (Ludwigslust-Parchim) in Mecklenburg-Vorpommern.
Besitz
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13076010
So steht Besitz im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 362 % liegt Besitz auf Platz 489 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 33 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Besitz liegt 33 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Ludwigslust-Parchim
Von den 142 Gemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim hat Besitz den 128.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 460 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 362 % gestiegen (+12 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Besitz
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Besitz 362 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 33 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 217,20 € im Jahr bzw. 54,30 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 362 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 362 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Besitz.
Hebesatz-Entwicklung in Besitz
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 280 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 280 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 280 % | 350 % | 0 % |
| 2025 | 222 % | 362 % | +12 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 121 | Plate | 3.255 | 380 % | 2025 |
| 122 | Sülstorf | 826 | 380 % | 2024 |
| 123 | Zülow | 140 | 377 % | 2025 |
| 124 | Warsow | 653 | 376 % | 2025 |
| 125 | Zapel | 428 | 369 % | 2025 |
| 126 | Gammelin | 479 | 365 % | 2024 |
| 127 | Kuhstorf | 688 | 365 % | 2025 |
| 128 | Besitz | 434 | 362 % | 2025 |
| 129 | Moraas | 469 | 355 % | 2025 |
| 130 | Brunow | 298 | 350 % | 2024 |
| 131 | Lüttow-Valluhn | 821 | 350 % | 2024 |
| 132 | Brahlstorf | 688 | 341 % | 2024 |
| 133 | Gneven | 339 | 341 % | 2025 |
| 134 | Gehlsbach | 514 | 335 % | 2025 |
| 135 | Dümmer | 1.583 | 334 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (142 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Besitz
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Besitz?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Besitz bei 362 %, für die Grundsteuer A bei 222 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Besitz hoch?
Mit 362 % liegt Besitz auf Platz 489 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 33 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Besitz den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 362 % gestiegen (+12 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Besitz?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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