Plate

MV
Mecklenburg-Vorpommern Ludwigslust-Parchim PLZ 19086 3.255 Einwohner
Grundsteuer A 206 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 380 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -16 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13076113

Grundsteuer für Plate berechnen
Auf einen Blick

So steht Plate im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 380 % liegt Plate auf Platz 437 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 37 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Plate liegt 15 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim

Von den 142 Gemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim hat Plate den 119.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 460 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 396 % auf 380 % gesunken (-16 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 396 %).

Rechenbeispiel für Plate

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Plate 380 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 15 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 228,00 € im Jahr bzw. 57,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 380 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 380 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Plate.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Plate

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 307 % 396 % –
2023 (vor der Reform) 307 % 396 % 0 %
2024 (vor der Reform) 307 % 396 % 0 %
2025 206 % 380 % -16 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ludwigslust-Parchim

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
114 Gresse 646 390 % 2024
115 Kirch Jesar 661 390 % 2024
116 Passow 678 390 % 2025
117 Vellahn 2.706 390 % 2025
118 Weitendorf 316 386 % 2025
119 Hoort 566 380 % 2025
120 Kloster Tempzin 572 380 % 2025
121 Plate 3.255 380 % 2025
122 Sülstorf 826 380 % 2024
123 Zülow 140 377 % 2025
124 Warsow 653 376 % 2025
125 Zapel 428 369 % 2025
126 Gammelin 479 365 % 2024
127 Kuhstorf 688 365 % 2025
128 Besitz 434 362 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (142 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Plate

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Plate?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Plate bei 380 %, für die Grundsteuer A bei 206 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Plate hoch?

Mit 380 % liegt Plate auf Platz 437 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 37 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Plate den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 396 % auf 380 % gesunken (-16 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 396 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Plate?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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