Seligenstadt, Einhardstadt

HE
Hessen Offenbach PLZ 63500 21.225 Einwohner
Grundsteuer A 600 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 850 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +419 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06438013

Grundsteuer für Seligenstadt, Einhardstadt berechnen
Auf einen Blick

So steht Seligenstadt, Einhardstadt im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 850 % liegt Seligenstadt, Einhardstadt auf Platz 49 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 88 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Seligenstadt, Einhardstadt liegt 351 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Offenbach

Von den 13 Gemeinden im Kreis Offenbach hat Seligenstadt, Einhardstadt den 9.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 913 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 431 % auf 850 % gestiegen (+419 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 431 %).

Rechenbeispiel für Seligenstadt, Einhardstadt

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Seligenstadt, Einhardstadt 850 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 351 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 510,00 € im Jahr bzw. 127,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 850 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 850 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Seligenstadt, Einhardstadt.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Seligenstadt, Einhardstadt

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 240 % 431 % –
2023 (vor der Reform) 240 % 431 % 0 %
2024 (vor der Reform) 240 % 431 % 0 %
2025 600 % 850 % +419 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Offenbach

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Offenbach

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Heusenstamm 19.397 1327 % 2025
2 Langen (Hessen) 39.009 1269 % 2025
3 Egelsbach 11.002 1066 % 2025
4 Obertshausen 25.381 998 % 2025
5 Rödermark 28.869 990 % 2025
6 Mühlheim am Main 29.213 983 % 2025
7 Dietzenbach, Kreisstadt 35.458 907 % 2025
8 Rodgau 45.197 877 % 2025
9 Seligenstadt, Einhardstadt 21.225 850 % 2025
10 Mainhausen 9.516 800 % 2025
11 Dreieich 41.965 709 % 2025
12 Hainburg 14.516 615 % 2025
13 Neu-Isenburg 38.236 472 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (13 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Seligenstadt, Einhardstadt

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Seligenstadt, Einhardstadt?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Seligenstadt, Einhardstadt bei 850 %, für die Grundsteuer A bei 600 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Seligenstadt, Einhardstadt hoch?

Mit 850 % liegt Seligenstadt, Einhardstadt auf Platz 49 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 88 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Seligenstadt, Einhardstadt den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 431 % auf 850 % gestiegen (+419 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 431 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Seligenstadt, Einhardstadt?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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